Entwurf des Nationalen Aktionsplans für Erneuerbare Energie liegt vor

2020 mindestens 38,6 Prozent der Elektrizität
aus Erneuerbaren Energien

Seit einigen Tagen gibt es einen Entwurf für den Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energie. Wie einige Tageszeitungen berichteten, prognostiziert der mit den anderen Ressorts abgestimmte Entwurf aus dem BMU, dass im Jahre 2020 mindestens 38,6 Prozent der Elektrizität aus Erneuerbaren Energien stammen soll. Der Clou daran: Mit dieser Prognose wird das Argument, dass man die Kernenergie als Brückentechnologie brauche, obsolet. (Foto:acca.it)

Seit einigen Tagen gibt es einen Entwurf für den Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energie. Wie einige Tageszeitungen berichteten, prognostiziert der mit den anderen Ressorts abgestimmte Entwurf aus dem BMU, dass im Jahre 2020 mindestens 38,6 Prozent der Elektrizität aus Erneuerbaren Energien stammen soll. Der Clou daran: Mit dieser Prognose wird das Argument, dass man die Kernenergie als Brückentechnologie brauche, obsolet.

Bundesumweltminister Röttgen hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass man die Kernenergie in dem Moment nicht mehr benötige, in dem der Ökostrom ihren Anteil ersetzt. Nach BMU-Berechnungen dürfte das nur wenig später als 2020 geschehen. Da 2022 erst der letzte Meiler vom Netz gehen soll, kann man also am Atomausstieg festhalten. Es besteht keine Notwendigkeit, die Laufzeiten der AKWs zu verlängern. Im Gegenteil: Eine Laufzeitverlängerung bremst die Weiterentwicklung von Wind, Sonne & Co. Die Kernenergie ist eine Brücke ins Nichts.

(Quelle:wind-energie.de)

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