Nemo's Garden: Salat anbauen unter Wasser

Taucher bei der Pflege des Unterwassergewächshauses |  © Nemo's GardenTaucher bei der Pflege des Unterwassergewächshauses | © Nemo's Garden

Unterstützt von der Ocean Reef Group, für die er arbeitet, hat Gamberini seine Idee an der Küste Italiens in der Nähe von Savona umgesetzt. Dafür hat er durchsichtige, nach unten offene, Ballons unter Wasser mit Luft gefüllt und am Meeresboden verankert, etwa fünf bis zehn Meter unter der Meeresoberfläche. Die Ballons fassen ein Volumen von etwa 800 bis 2000 Liter. Auf einer Plattform in der „Biosphäre“, wie der Gründer die Ballons unter Wasser nennt, hat Gamberini Behälter mit Salat- oder auch Basilikum-Samen befestigt. Sie stellen das Gewächshaus mitten im Meer dar.

Anders als seine Pendants an Land braucht das Treibhaus unter Wasser aber keine künstliche Bewässerungsanlage. Ihr Wasser bekommen die Pflanzen in Nemo’s Garden auf ökologischem Wege: Durch das Sonnenlicht, das durch die Ballons auf die Samen scheint, verdunstet das Meerwasser unter der Pflanzen-Plattform und sammelt sich als Dampf oben im Ballon. Die nun salzfreien Tropfen, die dadurch entstehen, dienen den Pflanzen sozusagen als Regen unter Wasser und halten sie feucht.

 

Weil der Ozean stabile Temperaturen bietet, bleibt auch die Wärme unter Wasser gleich. Das soll den angebauten Pflanzen den optimalen Lebensraum bieten. Außerdem bleiben die Pflanzen vor Schädlingen geschützt – ganz ohne Pestizide. „Es ist im Prinzip ein ökologisches und autonachhaltiges System“, sagt Sergio Gamberinis Sohn Luca in einem Video.

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Quelle: green.wiwo 

Foto: © Nemo's Garden

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