Windkraft-Förderung zahlt sich aus

Windkraft Förderung zahlt sich aus | © zitze - Fotolia.comWindkraft Förderung zahlt sich aus | © zitze - Fotolia.com

Windkraft-Förderung zahlt sich für alle Beteiligten aus. Eine Studie erklärt, die Förderausgaben von Bund und Ländern für die Windforschung haben sich durch die von der Branche gezahlten Steuern amortisiert. Unterm Strich blieben der Staatskasse bislang 2,5 Mrd. Euro. Dies geht durch eine kürzlich veröffentlichte Erhebung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hervor. 

Deutschland fördert seit den 1980er Jahren den Ausbau der Windenergie an Land und hat bis heut ca. 5,5 Milliarden Euro für die Forschungsförderung, zinsverbilligte Kredite und direkt Zuschüsse investiert. Das hat sich gelohnt, erörtert die Studie des ZSW: mit einem Plus von gut 2,5 Milliarden Euro sind es rund 8 Milliarden Euro gewesen, die aus der Windkraftbranche in die öffentlichen Kassen zurückflossen. Diese Einnahmen haben ihren Ursprung, laut Berechnungen der Stuttgarter Systemanalytiker, vor allem aus Unternehmenssteuern sowie der Einkommenssteuer, die die Beschäftigten der Windkraftindustrie und ihre Zulieferer aufbringen.

 

EEG-Umlage Ausgaben sind wirtschaftlich

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die Förderung regenerativer Energieerzeugung auf längere Sicht auch wirtschaftlich auszahlt“, erklärt Dr. Peter Bickel, einer der Autoren der ZSW-Studie. Eine über die Jahre entstandene positive Bilanz konnten die ZSW-Wissenschaftler schon für 2008 feststellen. Seither wächst der Überschuss jährlich. 

Interessant sind auch die Berechnungen bei denen die ZSW-Experten die von den Verbrauchern finanzierte EEG-Umlage für die Windenergie mit einbeziehen. Hier ergibt sich ein Minus von ca. 2 Milliarden Euro. Herr Dr. Bickel glaubt aber, es sei nur eine Frage weniger Jahre bis auch diese Bilanz positiv ausfallen wird. Weiterhin prognostiziert er, „Laut unserer Berechnung verringert sich das kumulierte Defizit seit 2005 stetig. Langfristig werden die Erträge aus der Windkraft also auch den entsprechenden Anteil der EEG-Umlage ausgleichen können“

 

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=24697

 

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