AluGrid – 100% Belegung der Dachfläche

Das auflastoptimierte Flachdachsystem. In dieser Bauform werden die Module
standardmäßig nach Ost/West
ausgerichtet. Dadurch kann praktisch
die ganze Dachfläche als Modulfläche
genutzt werden. Aufbau: Die Komponenten werden in Einzelteilen auf der Baustelle angeliefert und vor Ort mit wenigen
Handgriffen zusammengebaut. Das Flächenpotential vieler Flachdächer kann mit auflastoptimierten Systemen weiter für die Photovoltaik erschlossen werden.

Das Flächenpotential vieler Flachdächer kann mit auflastoptimierten Systemen weiter für die Photovoltaik erschlossen werden. Neben den jahrelang bewährten Systemen CompactVario, SolRack, Windsafe, SolTube und AluLight gibt es nun mit AluGrid ein material- und werkzeugoptimiertes System, mit dem Module durch geschlossene Reihen und einem fixen Aufständerungswinkel von ca. 10 und 15 Grad, mit minimalen Auflasten auf Flachdächern aufgebracht werden können. AluGrid ist nur bei Schneelasten von max. 2,4 kN/m2 verwendbar.

Beschwerung: Betonsteine (z.B. Rasenkantensteine, Pflastersteine), Riesel etc.
Zur Ermittlung der erforderlichen Ballastierung muss eine Auflasten- Statik erstellt werden. Diese ist als Internet-Service oder im Rahmen der Angebotskalkulation in Abhängigkeit einer Verschattungsberechnung und des einzuhaltenden Reihenabstands
erhältlich.

Modulklemmung: Die Modul-Federklemmen stehen für Modulhöhen von 30-51 mm zur Verfügung. In
Abhängigkeit der Modulgrößen erfolgt die Auswahl der Windsafebleche die für viele am Markt verfügbaren
Modulgrößen zur Verfügung stehen. Die Module werden an den Eckbereichen der Längsseiten geklemmt.
Hierbei ist bauseitig zu prüfen, ob der vom Modulhersteller vorgeschriebene Klemmbereich des Moduls
eingehalten wird. Für die Montage der Modulklemmen ist eine Spezialzange erforderlich. Mehr dazu in der
AluGrid Montageanleitung.

Auflagergummi: Der Auflagergummi (6 mm Rollenware 166003-001) wird empfohlen als Bautenschutzelement
zwischen dem AluGrid-Durchlaufträger und der Dachbahn des Flachdaches zu verbauen. Empfohlen
wird eine durchgehende Verlegung des Gummis, der in das Profil eingeklickt werden kann. Dabei
ist auch auf das Entwässerungskonzept des Daches mit der Fließrichtung des Niederschlagswassers
zu achten. Idealerweise ist die Fließrichtung parallel zu den Durchlaufträgern. Sollte die Fließrichtung
nicht parallel verlaufen, besteht die Möglichkeit den Gummi zu unterbrechen. Empfohlen wird hier eine
Auflagerlänge von 300 mm und dazwischen ein Abstand von 100 mm. Die dabei entstehenden Öffnungen
ermöglichen ein Abfließen des Niederschlagswassers quer zu den Durchlaufträgern. Bauseits ist zu
überprüfen, dass die dabei mögliche Abflussmenge ausreichend ist.

Für den Auflagergummi wird hochwertiges EPDM-Material eingesetzt. Eine Schädigung des EPDMProfils
durch den Kontakt mit gängigen Werkstoffen, welche im Dachbereich eingesetzt werden, ist
weitestgehend auszuschließen. Die Verträglichkeit mit Bitumen-Schweißbahnen ist ausgezeichnet und
alle uns bekannten Kunststoff-Dachbahnen verursachen keinerlei Schädigungen an dem EPDM-Profil.
Für einige Dachbahnen haben wir eine Zustimmung für den Einsatz des EPDM-Profils auf deren Dachbahnen
erhalten. Leider ist es uns bei der Menge am Markt verfügbaren Dachbahnen nicht möglich, dies
mit allen Typen abzustimmen. Für Dachbahnen anderer Hersteller ist die Verträglichkeit mit dem Hersteller
bauseits zu prüfen. Bekannt ist eine mögliche Unverträglichkeit mit PVC-Dachbahnen aufgrund der Weichmacherwanderung.

Auslegung: Bequem mit unserem Autokalkulator (Auflaststatik durch Schletter).
Aufbau: Die Komponenten werden in Einzelteilen auf der Baustelle angeliefert und vor Ort mit wenigen
Handgriffen zusammengebaut.

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Quelle: Schletter.de

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