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	<title>Solarladen.de</title>
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	<description>Photovoltaik News Solar Informationen</description>
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		<title>EEG-Kürzung abgeschmettert</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/eeg-kurzung-abgeschmettert-3.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat es wie erwartet nicht durch den Bundesrat geschafft. Jetzt geht’s in den Vermittlungsausschuss. Doch auch wenn die Ablehnung in der Länderkammer als politisches Strategiespiel daherkommt – die Argumente gegen den Gesetzesvorschlag der Regierung sind &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/eeg-kurzung-abgeschmettert-3.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/Schild_einspeisen_statt_abspeisen.jpg', '414', '232')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/Schild_einspeisen_statt_abspeisen.jpg" alt="" width="207" height="142" align="left" border="0" /></a><strong>Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat es wie erwartet nicht durch den Bundesrat geschafft. Jetzt geht’s in den Vermittlungsausschuss.</strong></p>
<p>Doch auch wenn die Ablehnung in der Länderkammer als politisches Strategiespiel daherkommt – die Argumente gegen den Gesetzesvorschlag der Regierung sind durchaus schlagkräftig.</p>
<p><span id="more-1990"></span></p>
<p>Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat es wie erwartet nicht durch den Bundesrat geschafft. Jetzt geht’s in den Vermittlungsausschuss. Doch auch wenn die Ablehnung in der Länderkammer als politisches Strategiespiel daherkommt – die Argumente gegen den Gesetzesvorschlag der Regierung sind durchaus schlagkräftig.</p>
<p>Das war’s dann für Norbert Röttgens letztes großes Projekt als Bundesumweltminister. Die Kürzung der Solarförderung, die angebliche Annäherung an den Strommarkt, die Zukunft der erneuerbaren Energien – abgeschmettert von der Länderkammer.</p>
<p>Der Gegenwind kam mit Ankündigung. Zu heftig empfanden mehrere Bundesländer die geplanten Kürzungen. Jetzt gilt erst mal gar nichts. Nicht die alten Vergütungssätze, nicht die neuen, nicht das geplante Datum für die Kürzungen. Denn im Vermittlungsausschuss werden in politischen Marathon-Sitzungen teils überraschende Ergebnisse produziert.</p>
<p>Was haben die Länder gegen die Gesetzesvorlage der Regierung – eine Bestandsaufnahme:</p>
<ul>
<li>Die im Gesetzesbeschluss aufgezeigten Zubaukorridore für die kommenden Jahre liegen deutlich unterhalb der früher festgelegten nationalen Ziele. Diese Begrenzung des Zubaus stellt laut Bundesrat faktisch eine Absenkung des Zubaus dar.</li>
<li>Die drastischen Kürzungen verschärfen den Wettbewerb auf dem gegenwärtig äußerst angespannten Photovoltaik-Herstellermarkt über das gebotene Maß hinaus und gefährden Arbeitsplätze.</li>
<li>Das vorgesehene Marktintegrationsmodell, welches lediglich die Höhe der vergütungsfähigen solaren Strommenge pauschal reduziert, schafft keine zusätzlichen Anreize zur Stärkung des Eigenverbrauchs und sollte demzufolge nicht weiter verfolgt werden.</li>
<li>Die geplante Reduzierung der Vergütungsklassen bedeutet eine erhebliche Verschlechterung für Photovoltaikanlagen zwischen 10 bis 100 Kilowatt. Hierbei handelt es sich um Anlagengrößen, die im Wohnungsbau, Nichtwohnungsbau, in Kommunen, in der Landwirtschaft und bei kleineren und mittleren Gewerbebetrieben installiert werden. Durch diese Reduktion werden die hier gegebenen Potenziale nur suboptimal genutzt. Die Anlagenvergütungsklassen sollten deshalb entsprechend überarbeitet werden.</li>
<li>Im Gesetzesbeschluss fehlen Regelungen zur sinnvollen Integration des Photovoltaik-Stroms in das Netz. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass endlich konkrete Maßnahmen zur besseren netztechnischen Integration von hohen Einspeisekapazitäten ergriffen werden müssen.</li>
<li>Die Vergütung sollte an die Herstellung in der EU oder zumindest an die anteilige Wertschöpfung in der EU geknüpft werden. Zur Bestimmung des Ursprungs sollten bestehende Vorgaben des europäischen Zollrechts angewendet werden, in denen das Ursprungsprinzip geregelt ist.</li>
<li>Das übereilte Gesetzgebungsverfahren und die vorgesehenen Übergangsfristen gefährden den Vertrauensschutz in das EEG. Die Betroffenen benötigen von den ersten Planungen über die Investitionsentscheidung bis hin zur tatsächlichen Umsetzung einen Vertrauensschutz in die Förderinstrumente, ansonsten ist die notwendige Investitionssicherheit nicht gegeben.</li>
</ul>
<p>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Independence, <a href="http://www.independence.wirsol.de">www.independence.wirsol.de</a></p>
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		</item>
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		<title>Dem Sonnenstrom gehört die Zukunft &#8211; 4 Beispiele</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/der-sonnenstrom-gehoert-der-zukunft-4-beispiele.html</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Photovoltaik belaste die Netze, sei zu teuer und in Deutschland „so unsinnig wie Ananas züchten in Alaska.“ Glaubt man den Aussagen einiger Politiker und Vorstände großer Energieversorger, kann der Eindruck entstehen, Photovoltaik habe in Deutschland keine Zukunft und sei bedeutungslos für die Energiewende. Wir &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/der-sonnenstrom-gehoert-der-zukunft-4-beispiele.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/preisentwicklung_solarstrom.jpg', '555', '369')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/preisentwicklung_solarstrom.jpg" alt="" width="211" height="131" align="left" border="0" /></a>Photovoltaik belaste die Netze, sei zu teuer und in Deutschland „so unsinnig wie Ananas züchten in Alaska.“ Glaubt man den Aussagen einiger Politiker und Vorstände großer Energieversorger, kann der Eindruck entstehen, Photovoltaik habe in Deutschland keine Zukunft und sei bedeutungslos für die Energiewende. Wir haben uns die vier häufigsten Vorurteile aus der aktuellen Debatte um die Photovoltaik herausgegriffen. Anhand von vier Grafiken möchten wir diese widerlegen und einen Beitrag zur aktuellen Diskussion leisten.     <span id="more-1912"></span></p>
<p>Photovoltaik belaste die Netze, sei zu teuer und in Deutschland „so unsinnig wie Ananas züchten in Alaska.“ Glaubt man den Aussagen einiger Politiker und Vorstände großer Energieversorger, kann der Eindruck entstehen, Photovoltaik habe in Deutschland keine Zukunft und sei bedeutungslos für die Energiewende. Wir haben uns die vier häufigsten Vorurteile aus der aktuellen Debatte um die Photovoltaik herausgegriffen. Anhand von vier Grafiken möchten wir diese widerlegen und einen Beitrag zur aktuellen Diskussion leisten.</p>
<h5></h5>
<h4>Vorurteil 1: „Die Photovoltaik ist enorm teuer.“</h4>
<address>Thomas Bareis, Koordinator Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, am 8.03.2012 bei PHOENIX</address>
<address> </address>
<h5><strong>Fakt ist: Strom vom Dach ist bald günstiger als Strom aus der Steckdose.</strong></h5>
<ul>
<li>Allein in den vergangenen zehn Jahren sind die Erzeugungskosten für Solarstrom um über 60 Prozent gesunken.</li>
<li>Noch in diesem Jahr wird Solarstrom günstiger sein als Haushaltsstrom.</li>
<li>Eine langfristig günstige Energieversorgung erfordert kurzfristig eine weitere Förderung, um Anreize für zusätzliche Investitionen in die Systemtechnik und Speichertechnologien zu geben.</li>
</ul>
<address> </address>
<h4>Vorurteil 2: „Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland ist so sinnvoll wie Ananas züchten in Alaska.“</h4>
<address>Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, am 17.01.2012 bei der Handelsblatt-Jahrestagung Energiewirtschaft</address>
<address> </address>
<address><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/photovoltaikleistung_in_deutschland.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1914" title="photovoltaikleistung_in_deutschland" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/photovoltaikleistung_in_deutschland.jpg" alt="" width="573" height="465" /></a></address>
<address> </address>
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<p><strong>Fakt ist: An sonnigen Tagen erzeugen Deutschlands Solaranlagen mittags mehr Strom als alle aktiven Atomkraftwerke.</strong></p>
<ul>
<li>Schon 2011 deckte die Photovoltaik an sonnigen Sommersonntagen 30 Prozent des deutschen Strombedarfs ab.</li>
<li>Selbst an bewölkten Wintertagen ersetzen die in Deutschland installierten Solaranlagen mittags vier bis fünf Atomkraftwerksblöcke.</li>
<li>Selbst im Norden Deutschlands können schon 40 Quadratmeter Solarmodule ausreichen, um den Strombedarf eines Durchschnittshaushalts zu decken.</li>
</ul>
<h4>Vorurteil 3: „Die Hälfte der EEG-Kosten geht an die Photovoltaik, obwohl nur 3 Prozent der Energie-Erzeugung aus der Solarenergie stammen.“</h4>
<address>Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) am 16.01.2012 im Handelsblatt</address>
<address><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/strompreis_index.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1915" title="strompreis_index" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/strompreis_index.jpg" alt="" width="573" height="465" /></a></address>
<address> </address>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fakt ist: Mit dem Ausbau des Solarstroms fallen die Börsenstrompreise.</strong></p>
<ul>
<li>Mittags verdrängt Solarstrom häufig teuren Strom aus Öl- und Kohlekraftwerken vom Markt.</li>
<li>Dadurch sinken zur Zeit des höchsten Vebrauchs die Spitzenlastpreise um bis zu 40 Prozent. Am 15. März 2012 lag der Börsenpreis mittags bei 4,05 Cent/kWh.</li>
<li>Bei einer Demokratisierung der Stromversorgung könnten alle Stromverbraucher von den niedrigen Börsenstrompreisen profitieren.</li>
</ul>
<h4>Vorurteil 4: „Zu viele Solaranlagen belasten die Netze.“</h4>
<address>Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am 5.03.2012 im Spiegel</address>
<address><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/verbrauch.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1916" title="verbrauch" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/verbrauch.jpg" alt="" width="573" height="465" /></a></address>
<address> </address>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fakt ist: Solarstromanlagen erzeugen Strom dezentral dort, wo er verbraucht wird.</strong></p>
<ul>
<li>Der Zeitpunkt der maximalen Stromerzeugung aus Photovoltaik fällt zusammen mit dem Zeitpunkt des höchsten Stromverbrauchs.</li>
<li>Solarstromanlagen speisen vorrangig ins Mittel- und Niederspannungsnetz ein. Die Netzinfrastruktur ist gerade in Gewerbegebieten gut ausgebaut.</li>
<li>Durch den Einsatz von intelligenten Speicherlösungen lässt sich der Eigenverbrauch weiter erhöhen.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.sma-sunny.com/2012/04/02/von-wegen-ananas-in-alaska-4-grafiken-pro-pv/#more-5471">Link zum Artikel</a><br />
Quelle: SMA-Sunny.com / Autorin: Susanne Henkel</p>
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		<item>
		<title>AluGrid &#8211; 100% Belegung der Dachfläche</title>
		<link>http://www.solarladen.de/haendlerstart/alugrid-das-auflastoptimierte-flachdachsystem.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/haendlerstart/alugrid-das-auflastoptimierte-flachdachsystem.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 13:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haendlerstart]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=1637</guid>
		<description><![CDATA[Das auflastoptimierte Flachdachsystem. In dieser Bauform werden die Module standardmäßig nach Ost/West ausgerichtet. Dadurch kann praktisch die ganze Dachfläche als Modulfläche genutzt werden. Das Flächenpotential vieler Flachdächer kann mit auflastoptimierten Systemen weiter für die Photovoltaik erschlossen werden. Neben den jahrelang &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/haendlerstart/alugrid-das-auflastoptimierte-flachdachsystem.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/alugrid100.jpg', '272', '166')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/alugrid100.jpg" alt="" width="207" height="116" align="left" border="0" /></a><strong>Das auflastoptimierte Flachdachsystem</strong>. In dieser Bauform werden die Module<br />
standardmäßig nach Ost/West<br />
ausgerichtet. Dadurch kann praktisch<br />
die ganze Dachfläche als Modulfläche<br />
genutzt werden.<span id="more-1637"></span></p>
<p>Das Flächenpotential vieler Flachdächer kann mit auflastoptimierten Systemen weiter für die Photovoltaik erschlossen werden. Neben den jahrelang bewährten Systemen CompactVario, SolRack, Windsafe, SolTube und AluLight gibt es nun mit AluGrid ein material- und werkzeugoptimiertes System, mit dem Module durch geschlossene Reihen und einem fixen Aufständerungswinkel von ca. 10 und 15 Grad, mit minimalen Auflasten auf Flachdächern aufgebracht werden können. AluGrid ist nur bei Schneelasten von max. 2,4 kN/m2 verwendbar.</p>
<p>Beschwerung: Betonsteine (z.B. Rasenkantensteine, Pflastersteine), Riesel etc.<br />
Zur Ermittlung der erforderlichen Ballastierung muss eine Auflasten- Statik erstellt werden. Diese ist als Internet-Service oder im Rahmen der Angebotskalkulation in Abhängigkeit einer Verschattungsberechnung und des einzuhaltenden Reihenabstands<br />
erhältlich.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/alugrid2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1890" title="alugrid2" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/alugrid2.jpg" alt="" width="550" height="734" /></a></p>
<p>Modulklemmung: Die Modul-Federklemmen stehen für Modulhöhen von 30-51 mm zur Verfügung. In<br />
Abhängigkeit der Modulgrößen erfolgt die Auswahl der Windsafebleche die für viele am Markt verfügbaren<br />
Modulgrößen zur Verfügung stehen. Die Module werden an den Eckbereichen der Längsseiten geklemmt.<br />
Hierbei ist bauseitig zu prüfen, ob der vom Modulhersteller vorgeschriebene Klemmbereich des Moduls<br />
eingehalten wird. Für die Montage der Modulklemmen ist eine Spezialzange erforderlich. Mehr dazu in der<br />
AluGrid Montageanleitung.</p>
<p>Auflagergummi: Der Auflagergummi (6 mm Rollenware 166003-001) wird empfohlen als Bautenschutzelement<br />
zwischen dem AluGrid-Durchlaufträger und der Dachbahn des Flachdaches zu verbauen. Empfohlen<br />
wird eine durchgehende Verlegung des Gummis, der in das Profil eingeklickt werden kann. Dabei<br />
ist auch auf das Entwässerungskonzept des Daches mit der Fließrichtung des Niederschlagswassers<br />
zu achten. Idealerweise ist die Fließrichtung parallel zu den Durchlaufträgern. Sollte die Fließrichtung<br />
nicht parallel verlaufen, besteht die Möglichkeit den Gummi zu unterbrechen. Empfohlen wird hier eine<br />
Auflagerlänge von 300 mm und dazwischen ein Abstand von 100 mm. Die dabei entstehenden Öffnungen<br />
ermöglichen ein Abfließen des Niederschlagswassers quer zu den Durchlaufträgern. Bauseits ist zu<br />
überprüfen, dass die dabei mögliche Abflussmenge ausreichend ist.</p>
<p>Für den Auflagergummi wird hochwertiges EPDM-Material eingesetzt. Eine Schädigung des EPDMProfils<br />
durch den Kontakt mit gängigen Werkstoffen, welche im Dachbereich eingesetzt werden, ist<br />
weitestgehend auszuschließen. Die Verträglichkeit mit Bitumen-Schweißbahnen ist ausgezeichnet und<br />
alle uns bekannten Kunststoff-Dachbahnen verursachen keinerlei Schädigungen an dem EPDM-Profil.<br />
Für einige Dachbahnen haben wir eine Zustimmung für den Einsatz des EPDM-Profils auf deren Dachbahnen<br />
erhalten. Leider ist es uns bei der Menge am Markt verfügbaren Dachbahnen nicht möglich, dies<br />
mit allen Typen abzustimmen. Für Dachbahnen anderer Hersteller ist die Verträglichkeit mit dem Hersteller<br />
bauseits zu prüfen. Bekannt ist eine mögliche Unverträglichkeit mit PVC-Dachbahnen aufgrund der Weichmacherwanderung.</p>
<p>Auslegung: Bequem mit unserem Autokalkulator (Auflaststatik durch Schletter).<br />
Aufbau: Die Komponenten werden in Einzelteilen auf der Baustelle angeliefert und vor Ort mit wenigen<br />
Handgriffen zusammengebaut.<br />
<a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/alugrid3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1895" title="alugrid3" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/alugrid3.jpg" alt="" width="550" height="286" /></a><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/alugrid4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1896" title="alugrid4" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/04/alugrid4.jpg" alt="" width="550" height="388" /></a></p>
<h2><a title="Mehr Infos" href="http://www.solarladen.de/download/pdf/AluGrid_-_Produktblatt_V8_I400191DE.pdf" target="_blank">Download Produktblatt</a></h2>
<p>Quelle: Schletter.de</p>
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		<item>
		<title>Über die wahren Hintergründe der Förderkürzungen</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/uber-die-wahren-hintergruende-der-foerderkuerzungen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 11:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pv in der EU links]]></category>
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		<description><![CDATA[Photovoltaik stört: Über die wahren Hintergründe der  Förderkürzungen und die Pseudoargumente der PV-Gegner. Für die großen Player der konventionellen Energiewirtschaft wird es in Deutschland zunehmend ungemütlich: Sie erleben jetzt schon seit einigen Jahren, dass ihre ehemals sichere Geschäftsgrundlage kontinuierlich schrumpft &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/uber-die-wahren-hintergruende-der-foerderkuerzungen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/die_wahren_hintergruende.jpg', '565', '298')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/die_wahren_hintergruende.jpg" alt="" width="207" height="116" align="left" border="0" /></a><strong>Photovoltaik stört: Über die wahren Hintergründe der  Förderkürzungen und die Pseudoargumente der PV-Gegner.</strong> Für die großen Player der konventionellen Energiewirtschaft wird es in Deutschland zunehmend ungemütlich: Sie erleben jetzt schon seit einigen Jahren, dass ihre ehemals sichere Geschäftsgrundlage kontinuierlich schrumpft und auch der bislang erhebliche Einfluss auf die höchsten politischen Ebenen entsprechend kleiner wird. Hätten sie vor elf Jahren auch nur geahnt, dass Photovoltaik und Windenergie in Deutschland.. <span id="more-1851"></span></p>
<p>Für die großen Player der konventionellen Energiewirtschaft wird es in Deutschland zunehmend ungemütlich: Sie erleben jetzt schon seit einigen Jahren, dass ihre ehemals sichere Geschäftsgrundlage kontinuierlich schrumpft und auch der bislang erhebliche Einfluss auf die höchsten politischen Ebenen entsprechend kleiner wird. Hätten sie vor elf Jahren auch nur geahnt, dass Photovoltaik und Windenergie in Deutschland mal die heutige Größenordnung und das heutige technologische Niveau erreichen – das EEG und eine wirksame Förderung der erneuerbaren Energien wären bereits im Keim erstickt worden.</p>
<p>Tatsache ist: Die großen Vier und ihre politischen Unterstützer wurden von der rasanten Entwicklung der Erneuerbaren vollkommen überrascht und von der Realität der begonnenen Energiewende überrollt. Dass besonders die Photovoltaik zu ihrem Lieblingsfeind werden würde, liegt dabei auf der Hand: Die PV hat sowohl in Deutschland als auch weltweit das größte Ausbaupotenzial, ihre Kosten sinken von allen Erneuerbaren am schnellsten und sie verfügt durch die Möglichkeit der lokalen Erzeugung mit Eigenverbrauch über das größte Potenzial zur Demokratisierung der Stromversorgung. Andersherum betrachtet: Keine Form der erneuerbaren Stromerzeugung bedroht die wirtschaftliche und politische Machtposition der konventionellen Energiewirtschaft so stark wie die Photovoltaik.</p>
<p>Was wir nun erleben, ist der Versuch einer Notbremsung – und zwar um jeden Preis. Man übt maximalen Druck auf die Politik aus und versucht, Halbwahrheiten und Vorurteile in die Welt zu setzen so gut es eben geht. Denn Bürger, Steuerzahler und Stromverbraucher sollen und müssen von der Sinnlosigkeit der Solarstromförderung überzeugt werden – also genau die Menschen, die letztlich am meisten von der Energiewende und der Demokratisierung der Stromversorgung profitieren. Das Grundprinzip der Kommunikation ist dabei simpel und berücksichtigt eine Binsenweisheit der PR- und Werbebranche: Man kann den größten Unsinn behaupten, wenn man ihn nur oft und nachdrücklich genug wiederholt – irgendwann werden auch die skurrilsten Aussagen von hinreichend vielen Menschen geglaubt.</p>
<p><strong>Faktencheck Photovoltaik</strong></p>
<p>Die leicht nachprüfbaren Fakten sprechen allerdings eine andere Sprache. So leistet die Photovoltaik an manchen Tagen schon heute einen erheblichen Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland, wie die offiziellen Zahlen der Leipziger Strombörse belegen. Noch viel wichtiger ist aber das beinahe exponentielle Wachstum der photovoltaischen Stromerzeugung – so hat sich die erzeugte Solarstrommenge allein in den letzten drei Jahren mehr als versechsfacht. Gleichzeitig sind die Erzeugungskosten derart rasant gesunken, dass in Deutschland erzeugter Solarstrom bereits heute mit dem Steckdosenpreis von konventionell erzeugtem Strom konkurrieren kann. In Kürze ist er vermutlich schon billiger als der von den Energiekonzernen bevorzugte Offshore-Windstrom, der nur von ihnen produziert werden kann, jedoch aufwändig vom offenen Meer zum Verbraucher transportiert werden muss. Daraus folgt aber auch: Angesichts der heutigen Preise verursacht die weitere Förderung der Solarstromerzeugung keine nennenswerte Steigerung der EEG-Umlage mehr. Im Gegenteil, genau jetzt könnte man die „Früchte“ der bisherigen Förderung ernten, denn alle weitere Erzeugungsleistung kann zu sehr günstigen Preisen zugebaut werden. Spätestens hier wird klar, dass die tatsächlichen Gründe für die geplanten und drastischen Kürzungen der PV-Förderung anderswo zu suchen sind.</p>
<p>Dies sind gerade mal zwei der vielen Argumente, die für den weiteren Ausbau der Photovoltaik und ihre angemessene Förderung sprechen. Man kann davon ausgehen, dass in den kommenden Tagen wieder viele längst widerlegte Vorurteile in den Medien auftauchen und von den einschlägig bekannten Akteuren aus Politik und Energiewirtschaft* mit großer Ernsthaftigkeit vorgetragen werden. Daher im Folgenden noch einmal die zehn beliebtesten Pseudoargumente gegen die Photovoltaik im Faktencheck.</p>
<p>*RWE-Chef Jürgen Großmann bewies seine Fachkenntnis zuletzt am 18.1.2012 mit Vorurteil Nr. 6 (auf der Handelsblatt-Tagung Energiewirtschaft in Berlin)</p>
<p><strong>Vorurteil 1: Solarstrom bringt fast nichts für Deutschlands Energieversorgung</strong></p>
<p><strong>Fakt: Bei gutem Wetter und zur Mittagszeit erzeugen Solaranlagen in Deutschland mehr Strom als sämtliche aktuell betriebenen Atomkraftwerke</strong></p>
<p>Kritiker betonen, dass die Photovoltaik trotz langjähriger Förderung bislang kaum zur Stromversorgung Deutschlands beiträgt. Dabei übersehen sie die enormen Wachstumsraten der vergangenen Jahre, die zu einem enormen Leistungspotenzial geführt haben: Laut Bundesnetzagentur lag die aufsummierte Photovoltaik-Nennleistung Ende 2011 bei rund 25 Gigawatt, unter idealen Einstrahlungsbedingungen entspricht das der Leistung von mehr als 16 konventionellen Kraftwerksblöcken. Schon im März 2011 erzeugten die deutschen Solaranlagen bei gutem Wetter über Stunden hinweg mehr Strom als sämtliche am Netz befindlichen Atomkraftwerke.<br />
Beispiel Pfingsten 2011: An diesem Sonntag im Juni deckte die Photovoltaik zeitweise fast 30 Prozent des Strombedarfs in Deutschland (siehe Grafik). Und selbst für eine Vollversorgung mit Solarstrom werden rechnerisch nur rund 1,1 Prozent der Landesfläche benötigt. Auf der SMA Website lässt sich die hochgerechnete Momentanleistung aller deutschen PV-Anlagen übrigens live verfolgen. Über eine Kalenderfunktion können zudem auch die Daten zurückliegender Tage aufgerufen werden.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/erzeugungsprofil.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1852" title="erzeugungsprofil" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/erzeugungsprofil.jpg" alt="" width="560" height="410" /></a></p>
<p><strong>Vorurteil 2: Zu viel Solarstrom überlastet das Netz</strong></p>
<p><strong>Fakt: Solarstromanlagen belasten die Netze vergleichsweise wenig und können sie sogar entlasten</strong></p>
<p>Wie eine Umfrage des Bundesverbands Solarwirtschaft unter Verteilnetzbetreibern vom Herbst 2010 belegt, ist der weitere Ausbau der Photovoltaik für das deutsche Stromnetz vergleichsweise unkritisch. Vor allem in Städten und dicht besiedelten Gebieten reicht die vorhandene Netzinfrastruktur aus. In vielen Fällen wirkt Solarstrom sogar entlastend für das Netz. Die Gründe dafür sind einleuchtend: Zum einen hat Photovoltaik die besondere Eigenschaft, dass der Zeitpunkt der maximalen Energieerzeugung sehr gut mit dem Zeitpunkt des maximalen Energiebedarfs übereinstimmt. Das heißt konkret: Immer dann, wenn Solarstrom erzeugt wird, wird er im Netz auch benötigt. Zum anderen findet die Erzeugung von Solarstrom größtenteils dezentral statt, also direkt an den Orten des Verbrauchs. Durch den Eigenverbrauch von Solarstrom kann jede Hausdach-Solaranlage das Netz entlasten, denn der Solarstrom ersetzt in diesem Fall Netzstrom, der ansonsten extra herantransportiert worden wäre.<br />
Genau aus diesem Grund wird der Eigenverbrauch in Deutschland seit 2009 gesondert gefördert. Moderne, blindleistungsfähige Wechselrichter können zudem die Netzbelastung am jeweiligen Anschlusspunkt deutlich reduzieren oder bei gleicher Netzinfrastruktur fast die doppelte Menge Solarstrom einspeisen. Der Bau leistungsfähiger, neuer Hochspannungsleitungen ist für eine vollständige Energiewende durchaus sinnvoll und notwendig, aber nicht vordringlich auf den Ausbau der Photovoltaik zurückzuführen.</p>
<p><strong>Vorurteil 3: Der Bau von Solaranlagen ist Unsinn, weil andere Erneuerbare den Strom viel billiger erzeugen</strong></p>
<p><strong>Fakt: Solarstrom ist für die Energiewende unverzichtbar und wird laufend günstiger</strong></p>
<p>Tatsächlich ist Solarstrom momentan noch teurer als Strom aus Wind- oder Wasserkraft. Doch erstens werden für die angestrebte Energiewende alle erneuerbaren Energien benötigt. Denn nur im Verbund können sich Windkraft, Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft mit ihren unterschiedlichen Stärken optimal ergänzen. Hinzu kommt, dass die Photovoltaik aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften auf lange Sicht ein nahezu unbegrenztes Potenzial zur Stromerzeugung hat: Solaranlagen funktionieren an nahezu jedem Standort, kommen ohne bewegliche Teile aus und lassen sich in fast jeder beliebigen Größe realisieren. Der dritte Punkt betrifft die Kosten: Zwar ist die Vergütung des Solarstroms noch höher als die der anderen erneuerbaren Energien. Die Kosten in der Solartechnikbranche und in der Folge die Einspeisevergütungen für neue Anlagen sinken jedoch weiter rapide. So sind Solaranlagen seit 2006 um mehr als 58 Prozent im Preis gesunken und werden langfristig vermutlich die günstigste Form der Stromerzeugung darstellen.<br />
<a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/pv_im_weltweiten_Energiemix.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1853" title="pv_im_weltweiten_Energiemix" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/pv_im_weltweiten_Energiemix.jpg" alt="" width="560" height="342" /></a></p>
<p><strong>Vorurteil 4: Solarstrom ist viel teurer als Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken</strong></p>
<p><strong>Fakt: Nur solange deren milliardenteuren Umweltschäden nicht eingerechnet werden</strong></p>
<p>Auch wenn ihre Kosten im Strompreis nicht enthalten sind: Es wäre naiv, die Umwelt-, Klima und Gesundheitsschäden durch konventionelle Energieerzeugung außer Acht zu lassen. Im Jahr 2010 wurden allein durch erneuerbaren Strom rund 120 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub> eingespart, wobei die geringe bei seiner Herstellung angefallene CO<sub>2</sub>-Menge bereits eingerechnet ist. Die damit vermiedenen Klima und Umweltschäden haben der deutschen Volkswirtschaft umgerechnet mehr als acht Milliarden Euro erspart – und für 2011 wird diese Summe noch deutlich größer sein.<br />
Hauptverantwortlich für den CO<sub>2</sub>-Ausstoß sind Stein- und Braunkohlekraftwerke. Bei der Nutzung der Atomkraft fällt zwar deutlich weniger CO<sub>2</sub> an, dafür bestehen erhebliche Umweltrisiken beim Uranabbau, dem Betrieb der Anlagen und bei der Lagerung des strahlenden Mülls für bis zu eine Million Jahre. Und im Falle eines schweren Störfalls kann der Schaden schnell schwindelerregende Höhen erreichen, während die Versicherungssumme aller AKW in Deutschland lediglich der Haftpflichtversicherung von 50 Autos auf einem beliebigen Supermarktparkplatz entspricht.</p>
<p><strong>Vorurteil 5: Nur Großkraftwerke können die Stromversorgung sicherstellen</strong></p>
<p><strong>Fakt: Die Energieversorgung der Zukunft ist dezentral</strong></p>
<p>Erneuerbare Energien, besonders aber die Photovoltaik, öffnen die Tür zu einem neuen Energiezeitalter: Neben Klimaneutralität und Versorgungssicherheit geht es um den Übergang zu einer dezentralen Energieerzeugung. Was heißt das? Die extrem wichtige Ressource „Energie“ liegt künftig nicht mehr nur in den Händen großer Energieunternehmen, sondern wird von unzähligen Erzeugern verschiedenster Größe vor Ort bereitgestellt. Auch die Abhängigkeit von politisch instabilen Förderländern und angreifbaren Versorgungswegen nimmt damit deutlich ab – ein echter Gewinn für die Gesellschaft. Damit verbunden ist ein Umbau der bisherigen Versorgungsstruktur zu einem modernen Energienetz, das schwankende Energiemengen verlustarm in alle Richtungen verteilen kann und auch Elektrofahrzeuge einbindet (Stichwort: Smart Grid). Und vermutlich schon 2017 werden erste Solaranlagen in Deutschland ganz ohne EEG-Förderung rentabel betrieben werden können, wie die Branche in einer wissenschaftlichen Studie** nachgewiesen hat. Für weltweit rund zwei Milliarden Menschen ohne Anbindung an Energieversorgungsnetze bietet die Photovoltaik darüber hinaus die Perspektive, überhaupt elektrischen Strom zu nutzen: Wo herkömmliche Großkraftwerke und Verteilnetze nicht praktikabel sind, lässt sich mit solaren Inselstromsystemen eine zuverlässige und komfortable Energieversorgung aufbauen. Das geht heute schon günstiger als mit den bislang eingesetzten Dieselgeneratoren – von Umweltaspekten und der Versorgungssicherheit ganz abgesehen. Den betroffenen Menschen bieten diese Systeme eine einmalige Entwicklungschance, verbunden mit allen weiteren Vorteilen der erneuerbaren Energien.</p>
<p>** PV-Roadmap des Bundesverbands Solarwirtschaft vom November 2010</p>
<p><strong>Vorurteil 6: In Deutschland scheint die Sonne viel zu wenig</strong></p>
<p><strong>Fakt: Photovoltaik ist auch in Mitteleuropa absolut sinnvoll und lohnenswert</strong></p>
<p>Es gibt Menschen, die die Erzeugung von Solarstrom im „verregneten Deutschland“ für ausgemachten Unsinn halten und allein aus diesem Grund ablehnen. Tenor: Man baue schließlich auch keine Bananen am Nordpol an. Fakt ist jedoch, dass selbst im Norden Deutschlands schon 40 Quadratmeter Solarmodule ausreichen können, um den elektrischen Jahresbedarf eines Durchschnittshaushalts*** zu decken. Belege für diese Zahlen sind übrigens leicht zu finden – zum Beispiel bei den mehr als eine Million Betreibern von Solarstromanlagen in Deutschland. Wer es genau wissen will, kann mit der kostenlosen Planungssoftware „Sunny Design“ von SMA den voraussichtlichen Energieertrag einer beliebigen Solaranlage abschätzen – für nahezu jeden Ort in Deutschland.</p>
<p>*** In Deutschland ist ein mittlerer Energieertrag von 900 bis 1.200 kWh pro Jahr und kW Anlagenpeakleistung realistisch</p>
<p><strong>Vorurteil 7: Von Photovoltaik profitieren nur Hausbesitzer oder Geldanleger</strong></p>
<p><strong>Fakt: Solarstrom schafft viele Jobs mit Zukunft</strong></p>
<p>Die Unternehmen der erneuerbaren Energien beschäftigen inzwischen rund 370.000 Menschen – Tendenz steigend. Die Arbeitsplätze entstehen in Industriebetrieben, mittelständischen Unternehmen und natürlich im Handwerk. Dabei sticht besonders die Photovoltaik hervor: Die meisten Solaranlagen werden von kleineren Handwerksbetrieben installiert, hinzu kommen der Elektrofachhandel, Hersteller von Zubehörteilen und Planungsbüros. Inklusive der großen Solartechnikhersteller beschäftigt allein die deutsche PV-Branche mehr als 100.000 Menschen, die Wertschöpfung bei Solarstromanlagen findet trotz der internationalen Konkurrenz also überwiegend in Deutschland statt.</p>
<p><strong>Vorurteil 8: Die Förderung der Erneuerbaren schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland</strong></p>
<p><strong>Fakt: Die Erneuerbaren sparen Milliarden für Energieimporte und kurbeln die heimische Wirtschaft an</strong></p>
<p>Öl aus Norwegen oder Libyen, Gas aus Russland, Uranerz aus afrikanischen Minen: Die konventionellen Energieträger fallen nicht vom Himmel und schon gar nicht kostenlos. Allein 2009 sind für den Treibstoff der konventionellen Kraftwerke etwa 54 Milliarden Euro ins Ausland geflossen – eine Summe, die man sich bei einer erneuerbaren Versorgung vollständig sparen könnte. Die durch den Einsatz erneuerbarer Energien vermiedenen Rohstoffimporte hatten 2010 bereits einen Wert von rund 7,4 Milliarden Euro. Die Ausgaben für die erneuerbare Energien sind dagegen überwiegend im Land geblieben. Hinzu kommt: Die deutsche Industrie hat in vielen Bereichen der erneuerbaren Energieerzeugung einen großen technologischen Vorsprung und kann ihre Produkte gewinnbringend in alle Welt exportieren. So hat im Jahr 2010 allein das Unternehmen SMA Solartechnik im Wert von 860 Millionen Euro ins Ausland geliefert.</p>
<p><strong>Vorurteil 9: Besonders die Photovoltaik treibt die Strompreise hoch</strong></p>
<p><strong>Fakt: Besonders Solarstrom senkt massiv die Einkaufspreise an der Strombörse</strong></p>
<p>Tatsächlich wird ein Teil der Förderkosten für erneuerbare Energien auf den Strompreis umgelegt – über die sogenannte EEG-Umlage. Die Umlage berücksichtigt jedoch nicht die kostendämpfenden Effekte der erneuerbaren Energien, obwohl auch sie unbestreitbar vorhanden sind. Bestes Beispiel ist der so genannte Merit-Order-Effekt, zu dem besonders stark die Photovoltaik beiträgt. Was steckt dahinter? Vereinfacht dargestellt beschreibt dieser Effekt einen Preissenkungsmechanismus an der Leipziger Strombörse. Hier wird täglich der Großhandelsstrompreis für den folgenden Tag bestimmt – uhrzeitgenau und abhängig von Angebot und Nachfrage.<br />
Der ins Netz gespeiste Solarstrom senkt diesen Preis nun regelmäßig. Zum Leidwesen der Energiekonzerne fällt er hauptsächlich zur Mittagszeit an – also genau dann, wenn der Börsenpreis am höchsten steigt und das Geschäft am lukrativsten ist. Den Betreibern konventioneller Kraftwerke entgehen durch die Solarstromeinspeisung also regelmäßig Millionengewinne – der Endkunde profitiert theoretisch von einem deutlich sinkenden Börsenstrompreis, der auch die Kosten der EEG-Umlage zum Teil kompensiert. Doch leider bleibt es bislang bei der Theorie: Denn die vier größten Stromanbieter sind – direkt oder indirekt – auch die größten Einkäufer an der Strombörse. An den Endkunden weitergegeben haben sie die Senkung des Börsenpreises bislang aber nicht.</p>
<p><strong>Vorurteil 10: Erneuerbare Energien sind nur eine fixe Idee von Ökofreaks</strong></p>
<p><strong>Fakt: Erneuerbare Energien sind alternativlos, weil alle anderen Energieträger endlich sind</strong></p>
<p>Diese Wahrheit ist fast zu simpel, dennoch fällt sie immer wieder unter den Tisch: Fossile Brennstoffe sind endlich, Kernbrennstoffe wie Uran ebenfalls. Hinzu kommt, dass sie bereits weitgehend verbraucht sind und die Erschließung der knappen Ressourcen schon jetzt immer teurer wird. Die Menschheit hat also überhaupt keine Alternative, als andere Energiequellen zu finden und zu nutzen. Dabei ist die Lösung längst greifbar: Erneuerbare Energien sind ebenso unerschöpflich wie umweltfreundlich und stehen nahezu allen Menschen weltweit in riesigen Mengen zur Verfügung. Zudem wird die Technik zu ihrer Nutzung kontinuierlich billiger – nicht zuletzt durch das Erfolgsmodell des deutschen EEG.</p>
<p><a href="http://www.sma-sunny.com/2012/02/24/ueber-die-wahren-hintergruende-der-geplanten-foerderkuerzungen/pv-ist-langfristig-unverzichtbar/" target="_blank">Lesen Sie den ganzen Artikel</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:SMA.de</p>
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		<title>Extremwetter trägt die Handschrift des Menschen</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/extremwetter-traegt-handschrift-des-menschen.html</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 08:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Überschwemmung in Australien (2. März 2012): Wetterkapriolen häufen sich. Rekord-Regenfälle, extreme Stürme, Hitzewellen: Wie viel davon beruht auf natürlichen Schwankungen, wie viel auf dem Einfluss des Menschen? Forscher haben jetzt die vergangenen zehn Jahre analysiert. Das Ergebnis: Ohne das  Zutun des &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/extremwetter-traegt-handschrift-des-menschen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/ueberschwemmungen.jpg', '841', '555')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/ueberschwemmungen.jpg" alt="" width="207" height="116" align="left" border="0" /></a><strong>Überschwemmung in Australien (2. März 2012): Wetterkapriolen häufen sich.</strong></p>
<p>Rekord-Regenfälle, extreme Stürme, Hitzewellen: Wie viel davon beruht auf natürlichen Schwankungen, wie viel auf dem Einfluss des Menschen? Forscher haben jetzt die vergangenen zehn Jahre analysiert. Das Ergebnis: Ohne das  Zutun des Menschen sind die Wetterkapriolen nicht mehr erklärbar.<br />
<span id="more-1866"></span></p>
<p>Der vom Menschen verursachte Klimawandel existiert &#8211; darüber ist sich die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler einig. Dennoch ist es äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich, einzelne Wetterphänomene auf ihn zurückzuführen. Denn Hitze- und Kältewellen gab es schon immer, die globale Erwärmung kann lediglich die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens oder ihre Heftigkeit erhöhen.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/duerre.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1867" title="duerre" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/duerre.jpg" alt="" width="560" height="361" /></a></p>
<p>Dürre: Wärmere Luft lässt zunehmend Wasser aus Böden verdunsten, wodurch sich in manchen Regionen, etwa am Mittelmeer, weniger Regenwolken bilden könnten. (Bildquelle: AP)</p>
<p>Laut einer neuen Studie von Dim Coumou und Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist genau das in den vergangenen Jahren geschehen. Es gebe inzwischen &#8220;starke Indizien&#8221; dafür, dass der menschliche Einfluss auf das Klima eine Rolle bei Wetterereignissen des vergangenen Jahrzehnts gespielt habe. Das gelte insbesondere bei starken Regenfällen und Hitzewellen, schreiben die Forscher <a title="A decade of weather extremes:  Fachartikel von D. Coumou und S. Rahmstorf " href="http://www.nature.com/nclimate/journal/vaop/ncurrent/full/nclimate1452.html" target="_blank">im Fachblatt &#8220;Nature Climate Change&#8221;</a>. Bei Stürmen sei der Zusammenhang dagegen weniger klar.</p>
<p>&#8220;Das vergangene Jahrzehnt war eines nie dagewesener Wetterextreme&#8221;, schreibt das PIK in einer Mitteilung zu der Studie. Coumou betonte, die Häufung von Wetterrekorden könne nicht mehr mit Zufällen erklärt werden. Er verglich den menschlichen Einfluss aufs Klima mit einem Spiel mit gezinkten Würfeln. Man könne zwar nie wissen, wann genau eine Sechs falle. &#8220;Aber da wir die Würfel verändert haben, wird es sehr viel öfter passieren.&#8221; Das illustriere schon dieses Jahr: Allein zwischen dem 13. und 19. März habe es in Nordamerika an mehr als tausend Orten Wärmerekorde gegeben.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/monsun.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1868" title="monsun" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/monsun.jpg" alt="" width="560" height="371" /></a></p>
<p>Monsun über Sri Lanka: &#8220;Unglücklicherweise haben wir noch keine Antwort auf viele Fragen zur Klimavorhersage&#8221;, sagt eine Leitautorin des neuen Uno-Klimaberichts.(Bildquelle:AP)</p>
<p>Tropenstürme dagegen sollten nach dem Stand der Forschung durch höhere Wassertemperaturen zwar stärker, aber nicht häufiger werden. Im vergangenen Jahrzehnt sind laut der Studie mehrere Rekordstürme aufgetreten, allerdings konnten die Zusammenhänge noch nicht exakt entschlüsselt werden. Ursache für die beobachtete Zunahme der Intensität von Tropenstürmen im Nordatlantik zwischen 1980 bis 2005 könnte neben der globalen Erwärmung auch eine Abkühlung der obersten Luftschichten sein. Kälteextreme nehmen mit der globalen Erwärmung insgesamt ab, so die Forscher.</p>
<p>Rahmstorf sagte, einzelne Wetterextreme hätten oft mit regionalen Prozessen zu tun wie einem blockierten Hochdruckgebiet oder natürlichen Phänomenen wie El Niño. Das seien komplexe Prozesse, die weiter erforscht werden müssten. Doch sie entfalteten sich jetzt vor dem Hintergrund einer globalen Klimaerwärmung. &#8220;Und die kann dann aus einem Extremereignis ein nie zuvor beobachtetes Rekordereignis machen&#8221;, so Rahmstorf.</p>
<p>2011 gab es in den USA 14 Wetterextreme, die jeweils Schäden in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar angerichtet haben. Australien, Japan und Korea verzeichneten Rekord-Regenfälle. 2003 erlebte Europa den heißesten Sommer seit mindestens 500 Jahren, die Hitzewelle im August 2003 forderte mehrere Zehntausend Tote &#8211; sie war damit die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte des Kontinents. 2002 fiel auf die Wetterstation von Zinnwald-Georgenfeld im Erzgebirge an einem Tag mehr Regen als in Deutschland je zuvor gemessen wurde &#8211; auf die schweren Regenfälle folgte die Jahrhundertflut der Elbe.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/tauendes_eis.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1869" title="tauendes_eis" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/03/tauendes_eis.jpg" alt="" width="560" height="372" /></a></p>
<p>Tauendes Arktiseis: Die Schneeschmelze im Norden beweist die andauerende Erwärmung.(Bildquelle:AP)</p>
<p>Bereits <a title="2011 kam der Uno-Klimarat (IPCC) zum Schluss" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,798143,00.html">2011 kam der Uno-Klimarat (IPCC) zum Schluss</a>, dass die Menschheit sehr wahrscheinlich häufiger mit extremen Hitzewellen und Sturmfluten rechnen muss.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,823723,00.html" target="_blank">Lesen Sie den ganzen Artikel</a><br />
Quelle:Spiegel online</p>
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		</item>
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		<title>Solarkraftwerke zur Netzstabilisierung</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/solarkraftwerke-zur-netzstabilisierung.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Je mehr große Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland installiert werden, desto weniger Netzausbau ist erforderlich wenn die Anlagen mit einer Blindleistungskompensation ausgerüstet sind. nach Quelle: InfoService des Bayerischen Energie-Forums, März 2012 / Bild: Belectric Je mehr große Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland installiert werden, &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/solarkraftwerke-zur-netzstabilisierung.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/Solarpark_Bild_Belectric_klein.jpg', '422', '217')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/Solarpark_Bild_Belectric_klein.jpg" alt="" width="207" height="116" align="left" border="0" /></a><strong>Je mehr große Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland installiert werden, desto weniger Netzausbau ist erforderlich wenn die Anlagen mit einer Blindleistungskompensation ausgerüstet sind.</strong></p>
<p><cite>nach Quelle: InfoService des Bayerischen Energie-Forums, März 2012</cite> / Bild: Belectric</p>
<p><span id="more-1882"></span></p>
<p>Je mehr große Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland installiert werden, desto weniger Netzausbau ist  erforderlich wenn die Anlagen mit einer Blindleistungskompensation ausgerüstet sind. Diese Ansicht vertritt Bernhard Beck, Geschäftsführer der Belectric Solarkraftwerke GmbH. Belectric mit Sitz im unterfränkischen Kolitzheim gilt als Weltmarktführer in der Entwicklung sowie im Bau von Freiflächen-Solarkraftwerken und Photovoltaik-Dachanlagen. 2011 hat das Unternehmen Module mit 391 MW Gesamtleistung aufgestellt, davon etwa die Hälfte in Deutschland. „Die Aussage, dass durch den hohen Photovoltaik-Zubau das Netz zwingend ausgebaut werden muss, trifft mit Blick auf unsere Solarkraftwerkstechnik nicht zu. Im Gegenteil: Je mehr netzstabilisierende Freiflächen-Solarkraftwerke wir bauen, desto weniger Netzausbau benötigen wir“, erklärt Beck.</p>
<p>Bei einem Großteil der heutigen Netzprobleme handle es sich nicht um Kapazitätsengpässe bei Leitungen, sondern um Schwierigkeiten bei der Spannungshaltung. Laut Beck könnte mit der Bereitstellung von Blindleistung eine Kompensation auf der Mittelspannungsebene erreicht werden. Dies ermögliche wiederum die Integration von mehr erneuerbarer Energie in die Verteilnetze – ohne dafür neue Netzleitungen errichten zu müssen.</p>
<p>Herkömmliche Solarkraftwerks-Wechselrichter können am Mittelspannungsnetz Blindleistung bereitstellen, wenn sie Solarstrom ins Netz einspeisen. „Wir haben eine Wechselrichtertechnik entwickelt, die 24 Stunden am Tag Blindleistung liefern kann &#8211; unabhängig von der Sonneneinstrahlung und dem erzeugten Solarstrom. Das heißt, wir können zu jeder Tages- und Nachtzeit auf das Netz einwirken, um es in der Spannung stabil zu halten&#8221;, betont der Belectric-Chef.<br />
Die Stabilisierung setzt sich bis zur Höchstspannungsebene fort: „Wenn man die Spannung auf der 20-kV- sowie der 110-kV-Ebene mit Hilfe von Blindleistung in den Griff bekommt, kann die Summe der eingesparten Schwankungsbandbreite helfen, Spannungsvarianzen beim Transport von Energie über längere Strecken auf der Höchstspannungsebene auszugleichen&#8221;, sagt Beck. Bestehende Leitungstrassen intelligent zu machen und in ihrer Übertragungskapazität zu ertüchtigen, wird sich nach seiner Einschätzung daher als kostengünstige Alternative zum reinen Neubau von Leitungstrassen etablieren.</p>
<p>Unabhängig davon will Belectric ein Solarkraftwerk in Alt Daber, in der Nähe der brandenburgischen Kleinstadt Wittstock, im Laufe dieses Jahres mit einem Energiespeichersystem erweitern. Ziel sei es, einen leistungsstarken Energiespeicher zu entwickeln, der Erzeugungsüberschüsse speichern und damit im Falle einer verminderten Solarleistung die Zeit bis zum Hochfahren eines Regelkraftwerks überbrücken kann.</p>
<p>Weitere Informationen: belectric.com &amp; bayern-innovativ.de</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Bremser der Energiewende</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/bremser-der-energiewende.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen, die ihre Um- und Mitwelt wahrnehmen, machen sich Sorgen wegen der Beschleunigung des Klimawandels, wegen des dadurch schnelleren Anstiegs des Meeresspiegels, der die Existenz von Millionen Küsten- und Inselbewohnern gefährdet, und wegen der Zunahme extremer Wetterereignisse, die durch Dürren, &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/bremser-der-energiewende.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/Karikatur__Stolpersteine_fuer_die_Erneuerbaren.jpg', '448', '264')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/Karikatur__Stolpersteine_fuer_die_Erneuerbaren.jpg" border="0" alt="" width="207" height="116" align="left" /></a>Menschen, die ihre Um- und Mitwelt wahrnehmen, machen sich Sorgen wegen der Beschleunigung des Klimawandels, wegen des dadurch schnelleren Anstiegs des Meeresspiegels, der die Existenz von Millionen Küsten- und Inselbewohnern gefährdet, und wegen der Zunahme extremer Wetterereignisse, die durch Dürren, Überschwemmungen und Orkane Hunger und Armut verstärken.  Dagegen machen sich  die Minister Rösler (FDP) und Röttgen (CDU) Sorgen darüber, dass die Nutzung der Sonnenenergie durch die Fotovoltaik zu schnell wächst.<span id="more-1724"></span></p>
<p>Bremser der Energiewende-Beitrag von Kurt Kreß, Frankfurt am Main</p>
<p>Menschen, die ihre Um- und Mitwelt wahrnehmen, machen sich Sorgen wegen der Beschleunigung des Klimawandels, wegen des dadurch schnelleren Anstiegs des Meeresspiegels, der die Existenz von Millionen Küsten- und Inselbewohnern gefährdet, und wegen der Zunahme extremer Wetterereignisse, die durch Dürren, Überschwemmungen und Orkane Hunger und Armut verstärken.  Dagegen machen sich  die Minister Rösler (FDP) und Röttgen (CDU) Sorgen darüber, dass die Nutzung der Sonnenenergie durch die Fotovoltaik zu schnell wächst. Selbst Experten wie Stephan Kohler, Chef der Deutschen Netzagentur (Dena) fordern deutliche Einschränkungen beim Solar- und Windenergieausbau, da das Hochspannungsnetz das „derzeitige Ausbautempo nicht verkrafte“.</p>
<p>Herr Kohler weiß natürlich, dass die Sonnenenergie auch durch Ausbau der Hochspannungsnetze weder am frühen Morgen oder am späten Abend oder gar in der Nacht zur Verfügung steht. Er sollte aber auch die entscheidende Lösung des Problems kennen, dass man nämlich durch dezentrale Stromspeicher im Niederspannungsnetz die Mittagsspitze der Solarenergie zeitlich über den ganzen Tag verteilen kann. Dann kann sie ohne weiteren Ausbau der Niederspannungs-, Mittelspannungs- und der Hochspannungsnetze überall dorthin geleitet werden, wo Strombedarf herrscht.</p>
<p>Lediglich für Windstrom aus großen Offshore –Windparks in Nord- und Ostsee oder für Solarstrom aus Nordafrika müsste das Netz verstärkt werden. Da wir aber beides nicht benötigen 2), können wir Zeit und Kosten sparen. Scheinbar verdrängen die Herren drei wichtige Erkenntnisse:</p>
<p>Erstens sollte man die dezentral auftretenden Primärenergien wie Sonne und Wind auch dezentral nutzen; zweitens zeigen die Daten des Statistischen Bundesamtes oder des BMU (AGEE Stat) 3), dass keine Energietechnik schneller zu realisieren ist als der Ausbau dezentraler Anlagen zur Nutzung von Sonne und Wind; drittens ist das Zeitfenster zur Klimarettung äußerst klein.</p>
<p>Jeder, ob Umweltschützer oder Schnäppchenjäger, der mit jetzt günstigen Solarzellen auf dem Dach und einer Speicherbatterie im Keller für seinen eigenen Strombedarf sorgt, entlastet das Netz ebenso wie diejenigen, die ihren selbst erzeugten Strom einspeisen. Sie  reduzieren den Verbrauch fossiler Brennstoffe und bringen so den Klimaschutz voran, im Gegensatz zu Politikern, die einen „Mega-Boom“ beim Zubau von Fotovoltaik-Anlagen und  zu hohe Renditen fürchten und deshalb durch drastische Kürzungen der Einspeisevergütung die Entwicklung der Fotovoltaik und viele zukunftssichere Arbeitsplätze gefährden und so die dringend benötigte Energiewende verzögern.</p>
<p>Wir sollten so lebenswichtige Dinge wie die Energiewende nicht alleine der Politik überlassen 4), sondern selbst aktiv werden.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>1)     Siehe &#8220;SFV Speicher- statt Netzausbau&#8221;</p>
<p><a href="http://www.sfv.de/artikel/speicherausbau_im_niederspannungsnetz_statt_netzausbau.htm">http://www.sfv.de/artikel/speicherausbau_im_niederspannungsnetz_statt_netzausbau.htm</a></p>
<p>2)    Siehe „Über den Gebrauchswert von Offshore-Windparks“ in Solarbrief  3/11, S. 16 und „Europa braucht weder Atom- noch Wüstenstrom“ in  sfv-Solarbrief  1/11, S. 28</p>
<p>3)    Siehe auch</p>
<p><a href="http://www.volker-quaschning.de/datserv/ren-Strom-D/index.php">http://www.volker-quaschning.de/datserv/ren-Strom-D/index.php</a> und dort erneuerbare Energien-Statistik.</p>
<p>4)    Siehe „Brauchen wir internationale Klimaschutzkonferenzen?“ in Solarbrief  1/12</p>
<p>Foto: campact.de</p>
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		<item>
		<title>Digitale Datenmasse</title>
		<link>http://www.solarladen.de/pvindereurechts/digitale-datenmasse.html</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[PVinderEURECHTS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht?! Das Postfach läuft über, der Speicher ist voll. Die Datenflut, das Problem des digitalen Zeitalters. Auch bei Photovoltaikanlagen häufen sich Daten wie Betriebsstunden, Eingangsspannungen und Erträge. Am so genannten Wechselrichter, dem Zentrum der Anlage, kommen alle &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/pvindereurechts/digitale-datenmasse.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/datenflut1.jpg" border="0" alt="" width="207" height="116" align="left" /><strong>Wer kennt das nicht?! Das Postfach läuft über, der Speicher ist voll. Die Datenflut, das Problem des digitalen Zeitalters. Auch bei Photovoltaikanlagen häufen sich Daten wie Betriebsstunden, Eingangsspannungen und Erträge. Am so genannten Wechselrichter, dem Zentrum der Anlage, kommen alle Daten zusammen. Nur wenige haben einen integrierten Speicher und wenn, dann keinen, der die ganze Datenmenge speichern könnte. Ein Glück, dass es Datenlogger gibt.<span id="more-1613"></span></strong></h4>
<h2><strong>Datenlogger und Visualisierungs-Software</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nützliche Helfer beim Betrieb einer PV-Anlage</strong></p>
<p><strong>Was ist ein Datenlogger?<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn ein Datenlogger nicht Pflicht ist, so ist er mit Sicherheit ab einer bestimmten Größe der Photovoltaikanlage eine gute Investition. So werden die vom Wechselrichter ausgehenden <strong><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/solarlog-1000-bt-bluetooth-datenlogger-solarlog-1000-id2243119.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1619" title="solarlog-1000-bt-bluetooth-datenlogger-solarlog-1000-id2243119" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/solarlog-1000-bt-bluetooth-datenlogger-solarlog-1000-id2243119-257x300.jpg" alt="Datenlogger" width="148" height="171" /></a></strong>Daten permanent aufgezeichnet und sind jederzeit übertragbar, ob auf den PC oder über eine Internetverbindung auf einen Webserver. Hierbei werden alle vom Wechselrichter ausgehenden Messkanäle erfasst. Im Grunde genommen ist der Datenlogger ein Mini-PC, welcher alle mit ihm verbundenen Geräte kontinuierlich überwacht. Dies können neben Wechselrichter beispielsweise auch Einstrahlungs- und Temperatursensoren sein – je nach Bestückung der PV-Anlage und Können des Datenloggers. Des Weiteren gibt es auch Datenlogger, die ihre Informationen vom Stromzähler und nicht vom Wechselrichter erhalten. Sie erstellen eine Ertragskurve auf der Basis des Signals des Stromzählers. Diese Methode kann allerdings in Zukunft zu Problemen führen. Denn wenn der Netzbetreiber temporär abregeln darf, so kann dies der Datenlogger nicht als Ursache für die verringerte Einspeisung erkennen. Er kann lediglich melden, dass die Anlage nicht die bestmögliche Leistung einspeist.</p>
<p><strong>Funktionen des Datenloggers</strong></p>
<p>Der Datenlogger selbst bringt den Anlagenbetreiber noch nicht so viel weiter. Denn alle gespeicherten Daten können selbstständig ausgelesen, dargestellt sowie interpretiert werden. Zum Beispiel als einfache Datensammlung, als csv- oder xls-Datei, exportiert und individuell dargestellt und ausgewertet. Sinnvoller ist ein Datenlogger als Mittel zum Zweck. Das heißt, der Datenlogger initiiert ein automatisches Anlagenmonitoring, zur Reduzierung von Ertrags- und somit auch Einnahmeausfälle und zur Minimierung von Stillstandszeiten.</p>
<p>Grundsätzlich müssen hierfür drei Funktionen von der Anlagenüberwachung erfüllt werden:</p>
<ul>
<li>Aufzeichnung aller relevanten Daten</li>
<li>Visuelle Aufbereitung der Daten für den Betreiber und/oder Servicepartner</li>
<li>Durch eine Überwachungsfunktion <span style="text-decoration: underline;">muss</span> bei Unregelmäßigkeiten ein Alarm gesendet werden</li>
</ul>
<p>Die meisten kommerziellen Anlagen sind heute mit einer professionellen Überwachung ausgestattet. Nur wenige Betreiber verzichten darauf. Denn Banken und Investoren wollen selbstverständlich ihr Geld schnellstmöglich zurück.</p>
<p>Wer also sieht da gerne Ertragsausfälle? Schließlich wirken die sich direkt auf die Rendite aus. Je mehr Leistung eine Anlage bringt, um so mehr relativieren sich auch die Anschaffungskosten für ein Anlagenmonitoring, diese fallen allerdings bei kleinen Aufdachanlagen durchaus ins Gewicht. Mit rund 1.000 € muss man bei vielen Überwachungslösungen rechnen und entsprechend lange brauchen sie zur Amortisation. Im Grunde ist ein Datenlogger wie eine Versicherung: So lange nichts kaputt geht, ist er eine nette Spielerei, aber eigentlich überflüssig. Im Ernstfall aber kann sich unter Umständen die Anschaffung schon beim ersten Fehler rentieren.</p>
<p>Diverse Displays fürs Wohnzimmer sind die günstigere „kleine“ Lösung anstelle des professionellen Anlagenmonitoring. Als Anlagenüberwachung sollten diese jedoch besser nicht bezeichnet werden. Denn im Grunde genommen handelt es sich hierbei nur um eine Ertragsüberwachung. Zum Vergleichen der Daten mit Fremdanlagen oder der Ertragswerte über mehrere Monate und Jahre ist das für den Betreiber durchaus ausreichend. Bei einem Anlagenfehler jedoch, bringt einem eine reine Ertragsüberwachung nicht weiter. Bei einem Ertragsrückgang oder -ausfall muss nämlich dann doch der Fachmann die einzelnen Wechselrichter oder gar Strings der Anlage prüfen, um den Fehler zu finden.</p>
<p><strong>Die Straßen der Daten</strong></p>
<p>Die Kommunikation zum Datenlogger findet in der Regel über ein so genanntes Feldbus-System statt, welches sich aber je nach Hersteller auf spezielle Protokolle stützt. Am häufigsten anzutreffen ist RS485 als Schnittstellen-Standard.</p>
<p>Geht man weiter in Richtung Smart Grid und intelligenter Haustechnik, so wäre ein Kompromiss auf einen Kommunikationsstandard sicherlich sinnvoll &#8211; wenigstens ab dem Datenlogger. Hersteller könnten bis hin zum Datenlogger individuelle Systeme produzieren, Hard- und Software-Standards für die Kommunikation der Datenlogger zur Außenwelt wären dann aber unerlässlich. Hieran sind die Gebäudeautomatisierer mehr interessiert als die Hersteller von Wechselrichtern und deshalb geht es in diesem Bereich der PV-Branche eher langsam vorwärts.</p>
<p>Die Wechselrichterhersteller konzentrieren sich mehr auf die Verbindung zwischen dem Umwandler und dem Datenlogger. Vorwiegend bei herkömmlichen PV-Anlagen gibt es keine andere Lösung als eine feste Kabelverbindung, da eine lückenlose Datenübertragung enorm wichtig ist und man diese kabellos nicht garantieren kann. Da bei Freiflächenanlagen wegen der elektrischen Leitungen sowieso gegraben werden muss, ist hier die zusätzliche Kommunikationsleitung kein wirklicher Mehraufwand.</p>
<p>Bei häuslichen Anlagen sieht es anders aus. Denn wer sieht es schon gerne wenn das Display im Wohnzimmer über Kabel mit dem Wechselrichter unterm Dach verbunden wird? Die deutlich elegantere und zudem noch einfachere Lösung ist hier unumstritten die kabellose Kommunikation. Eine Lücke, aufgrund einer Unterbrechung der Funkverbindung, ist kein Beinbruch. Neben der Kommunikation zum Datenlogger tauschen mehrere Wechselrichter einer Anlage auch untereinander Daten aus. Diese Daten sind ausschließlich für die Betriebssicherheit. Auch hier verlässt man sich nicht auf kabellose Kommunikation, da Fehler gravierende Folgen haben könnten. Der wechselrichter-interne Datenaustausch findet einfach über das ohnehin schon vorhandene Stromnetz statt.</p>
<p><strong>Sensibles Thema: Datenschutz<br />
</strong></p>
<p>Die Frage nach dem Datenschutz geht Hand in Hand mit allem wo Datenmassen anfallen. In den meisten Fällen werden die Betriebsdaten beim Anlagenmonitoring auf den Webserver des Herstellers bzw. eines unabhängigen Anbieters übermittelt. Hierbei handelt es sich zum Teil durchaus um sensible Daten. Nehmen wir zum Beispiel die Eigenverbrauchswerte einer privaten Aufdachanlage. Durch diese Daten lassen sich Rückschlüsse über die Anwesenheit der Hausbewohner ziehen oder durch die Größe der Anlage, über die Finanzkraft des Anlagenbetreibers &#8211; interessante Informationen für potenzielle Einbrecher.</p>
<p>Aber auch für den Energieversorger sind detaillierte Anlagenwerte interessant. Die Wechselrichterhersteller haben durch ihre Monitoringportale Zugriff auf etliche Anlagendaten,  die für die Entwicklungs- und Forschungsarbeit sehr wertvoll sind.</p>
<p>Natürlich sind die betreffenden Web-Server der großen Anbieter professionell gegen einen Eingriff von Außen geschützt. Der Datenumgang der Anlagenbetreiber ist dagegen völlig verschieden. In Zeiten von Facebook, Twitter, etc., stellen einige am liebsten jeden Tag ihren Ertrag online, andere jedoch wollen ihre Daten nur lokal gespeichert wissen. Wolfgang Hink von der Fronius International GmbH kann regionale Unterschiede erkennen: „In den Vereinigten Staaten herrscht ein legererer Umgang mit den Daten. Die werden zum Beispiel dem Energieversorger eher freizügig zur Verfügung gestellt.“ Anlagenbetreiber in Deutschland und Österreich sind generell wesentlich verhaltener mit ihren Daten. „Das ist wohl eine Mentalitätssache“, so Hink. (Quelle?)</p>
<p><strong>Produkte der Hersteller</strong><strong><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/edl21-edl-cockpit.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-1623" title="edl21-edl-cockpit" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/edl21-edl-cockpit-300x161.gif" alt="Software" width="300" height="161" /></a><br />
</strong></p>
<p>Die am weitesten verbreitetste Anlagenüberwachung wird von der deutschen SMA Solar Technology AG angeboten. Die Sunny Webbox von SMA ist für Fernüberwachung und Fernwartung von großen Solaranlagen geeignet. Neben dem Datenlogger erhält man einen kostenlosen Standardzugang zum Sunny Portal. Das Internetportal bietet über die komplette Lebensdauer der Photovoltaikanlage flexible Darstellung und Auswertung der Ertrags- und Ereignisberichte. Ein interner 8-MB-Ringspeicher kann mit einer SD-Karte um bis zu 2 GB als externer Speicher erweitert werden. Alternativ hierzu hat die österreichische Fronius International GmbH zur Analyse und Überwachung von PV-Anlagen Datcom entwickelt.</p>
<p>Drei Komponenten bilden zusammen Datcom: ein Datenlogger, eine Netzwerkkarte für den Wechselrichter und die Gratis-Software Fronius Solar.access. Erhältlich ist der Datenlogger als Steckkarte für den Wechselrichter oder als externes Gerät. Die Betriebsdaten der PV-Anlage werden über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gespeichert. Für Anlagen mit nur einem Wechselrichter ist der Fronius Datenlogger easy ausgerichtet. Der Datenlogger pro hingegen ist für PV-Anlagen mit mehreren Wechselrichtern. Er verfügt über eine Speicherkapazität von 540 kB und kann &#8211; bei einem Speicherzyklus von 30 min &#8211; die Betriebsdaten eines Fronius IG Plus von ca. 1.000 Tagen protokollieren.</p>
<p>Kaco New Energy GmbH hat die professionellste Lösung entwickelt &#8211; den Powador-proLOG . Er kann sowohl für die Lokal- als auch für die Fernüberwachung verwendet werden und kann Daten von bis zu 31 Wechselrichtern aufzeichnen. Eingestellt werden kann der Speicherintervall des Datenloggers zwischen 5 und 60 Minuten, der Speicherplatz beträgt 128 MB, bei einem Ringspeicher von einem Jahr. Die aktuellen Messdaten sind über den PC jederzeit abrufbar &#8211; mit Hilfe der kostenlosen Software Powador-monitor, welche die Anlagendaten grafisch darstellt, oder über das Internetportal Powador-web, das außerdem eine Alamierung ermöglicht. Ab einer installierten Leistung von 10 kW ist diese allerdings kostenpflichtig. Damit ist dann aber auch ein Soll-Ist-Vergleich möglich, wobei die Soll-Kurve mit tagesaktuellen Satellitendaten gefüttert wird.</p>
<p>Die Monitoringlösung von Delta Energy Systems läuft erst im Testbetrieb in Australien. Dieses System ist speziell für den privaten Hausgebrauch ausgelegt. Andreas Schmidt, Marketingleiter, erklärt das Delta-Konzept: „Viele verfügbare Programme sind für den Otto-Normalverbraucher viel zu kompliziert.“ Bei der Darstellung der Anlagendaten beschränke sich sein Unternehmen aus diesem Grund auf die wirklich wichtigen Anlagendaten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Herstellerunabhängige Produkte</strong></p>
<p>Der Solar-Log von Solare Datensysteme GmbH hat sich als herstellerunabhängiges Produkt auf dem Markt einen Namen gemacht, da er mit fast allen auf dem Markt befindlichen Wechselrichtern kompatibel ist. Der Solar-Log 1000 ist das Prunkstück der Geräteserie, er kann bis zu 100 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von bis zu 1 MW überwachen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Wechselrichter-Status, der Ertragsverlauf sowie das Einspeiseverhalten in das Stromnetz werden alle 15 Sekunden analysiert. Zudem ist es mit dem Solar-Log 1000 möglich, den Eigenstromverbrauch zu optimieren, da ein ständiger Abgleich des aktuellen Verbrauchs mit den aktuellen Leistungsdaten der Photovoltaikanlage erfolgt. Durch eine einfache Ampeldarstellung lässt sich so erkennen, wann der optimale Zeitpunkt für die Nutzung energieintensiver Geräte wie z. B. Waschmaschine oder Trockner ist. Bis zu vier Verbraucher kann der Solar-Log 100 sogar über Netzwerk-Steckdosen ansteuern. Als Ergänzung gibt es zum Datenlogger drei kostenlose und eine kostenpflichtige Softwareversion des Solar-Log WEB.</p>
<p>Sogar von Drittanbietern kann man spezielles Zubehör für den Solar-Log erhalten, dass somit deutlich macht wie weit verbreitet der Solar-Log auf dem Markt ist. Displays der Soledos GmbH oder die SMA Webbox sowie das neueste Produkt, das Solarfox-Touchdisplay sind zum Beispiel mit den Solar-Log-Modellen kompatibel. Das Solarfox-Touchdisplay ein 8-Zoll-Mini-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 20 cm ist zugleich Internetradio, MP3-Player, Radiowecker und digitaler Bilderrahmen. Hersteller von Wechselrichtern wie zum Beispiel die Oelmaier Technology GmbH bietet das Gerät von Solare Datensysteme unter eigenem Namen und mit eigenem Logo an.</p>
<p>Weit verbreitet in der professionellen Anlagenüberwachung sind Produkte und Dienstleistungen der Meteocontrol GmbH. Für jede Anlagengröße wird ein entsprechender Datenlogger eingesetzt: WEB’log Light+, WEB’log Basic oder WEB’log Pro. Meteocontrol ist OEM-Partner des Wechselrichterherstellers Kaco &#8211; die Ähnlichkeit der Namensgebung zur Überwachungslösung ist also kein Zufall. Vom Wechselrichter über Energiezähler sowie von optional angeschlossenen Sensoren erfassen die WEB’logs alle Daten. Diese werden dann direkt über eine Kommunikationsschnittstelle direkt an die Meteocontrol-Server übermittelt. Nicht nur die Kontrolle einzelner Komponenten oder eine Fehlerdiagnose aus der Ferne ermöglicht die Software Safer’Sun Professional, außerdem sind eine Vielzahl grafischer Darstellungs- und Auswertungsmöglichkeiten gegeben.</p>
<p>Individuelle Visualisierungsmöglichkeiten der, durch den Datenlogger als Kernstück der modernen Anlagenüberwachung, erfassten Daten, ermöglichen komplexe Internetportale wie dieses. Vor Ort werden vom Datenlogger alle Informationen gebündelt und zur Auswertung bereitgestellt. Zahlen und Werte werden optisch aufbereitet. So sind die Daten nicht nur für die Maschinen verständlich, sondern auch für den Menschen, denn am Ende ist er es der den Betrieb und die Effizienz einer PV-Anlage sichert.</p>
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		<title>Fronius Energiemanagement Relais</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wechselrichter_links]]></category>

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		<description><![CDATA[Heutzutage gewinnt intelligentes Energiemanagement immer mehr an Bedeutung, da seit Anfang 2009 durch das „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) der Energieverbrauch von selbst erzeugtem PV-Strom gefördert wird. Fronius bietet mit dem Energiemanagement Relais die Möglichkeit, den Eigenverbrauch von selbst produziertem Strom &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/wechselrichter_links/fronius-energiemanagement-relais.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/image/Fronius_WR_mit_integr._Energiemanagement_Relais.jpg', '392', '525')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/image/Fronius_WR_mit_integr._Energiemanagement_Relais.jpg" alt="" width="177" height="236" align="left" border="0" /></a>Heutzutage gewinnt intelligentes Energiemanagement immer mehr an Bedeutung, da seit Anfang 2009 durch das „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) der Energieverbrauch von selbst erzeugtem PV-Strom gefördert wird. Fronius bietet mit dem Energiemanagement Relais die Möglichkeit, den Eigenverbrauch von selbst produziertem Strom zu optimieren.</p>
<p>Mit diesem Fronius-Produkt entscheidet der Konsument selbst, ob der erzeugte Strom ins Netz eingespeist oder elektrischen Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden soll.<span id="more-1672"></span></p>
<p><strong>Die Energiemanagement-Funktion im Detail</strong></p>
<p>Der Produktionszähler registriert den Energieertrag der PV-Anlage. Wenn das Energiemanagement Relais am Wechselrichter deaktiviert ist, wird der erzeugte Solarstrom in das öffentliche Netz eingespeist. Liefert der Inverter dann mehr als die vorher eingestellte Leistung, schaltet das Relais und der produzierte Strom wird den definierten elektronischen Verbrauchern zur Verfügung gestellt. Der überschüssige Strom wird weiterhin ins Stromnetz eingespeist. Der Eigenverbrauch ergibt sich aus der Differenz zwischen Produktions- und Einspeisezähler.</p>
<p>Verfügbar w<a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/image/produkte_IG_Signal_Card(1)_rdax_100.jpg', '400', '300')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/image/produkte_IG_Signal_Card(1)_rdax_100.jpg" alt="" width="154" height="114" align="left" border="0" /></a>ird die Energiemanagement-Funktion für den Fronius IG Plus und Fronius CL Wechselrichter ab Mitte Januar 2012 sein. Voraussetzung dafür ist eine Fronius Signal Card (s. Bild links). Beim Fronius CL ist diese serienmäßig integriert, bei den Fronius IG Plus Geräten kann sie ohne Probleme nachgerüstet werden.</p>
<p>Für dieses, immer mehr an Bedeutung zunehmende, Thema bietet Fronius mit dem neuen Energiemanagement Relais eine intelligente Lösung.</p>
<p>Quelle: www.fronius.com<br />
<a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/image/Konfigurationsschema_DE_rdax_100.jpg', '550', '110')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/image/Konfigurationsschema_DE_rdax_100.jpg" alt="" width="507" align="left" border="0" /></a></p>
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		<title>Hintergrundinfos zur PV-Netzintegration</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/hintergrundinfos-zur-pv-netzintegration.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/hintergrundinfos-zur-pv-netzintegration.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pv in der EU links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=1681</guid>
		<description><![CDATA[Zum Jahreswechsel 2011/2012 treten verschiedene Regeln in Kraft, zudem gibt es verschiedene Übergangsfristen und Nachrüstungsanforderungen, die die Netzintegration der Photovoltaik betreffen. Dabei sind drei Themenkomplexe zu unterscheiden: Die neue VDE-Anwendungsregel, das 50,2 Hz-Problem und die erweiterten Anforderungen zum Einspeisemanagement gemäß &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/hintergrundinfos-zur-pv-netzintegration.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/pv_netzintegration.jpg', '175', '120')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/pv_netzintegration.jpg" border="0" alt="" width="207" height="116" align="left" /></a>Zum Jahreswechsel 2011/2012 treten verschiedene Regeln in Kraft, zudem gibt es verschiedene Übergangsfristen und Nachrüstungsanforderungen, die die Netzintegration der Photovoltaik betreffen. Dabei sind drei Themenkomplexe zu unterscheiden: Die neue VDE-Anwendungsregel, das 50,2 Hz-Problem und die erweiterten Anforderungen zum Einspeisemanagement gemäß EEG 2012. Mit den Hintergrundinfos zur PV-Netzintegration haben wir Ihnen alle Änderungen übersichtlich in einem Bericht zusammengestellt.<span id="more-1681"></span>  </p>
<p><strong>Aktuelle Hintergrundinformationen zur PV-Netzintegration<br />
</strong>Stand: 13.12.2011<br />
Zum Jahreswechsel 2011/2012 treten diverse Regelwerke in Kraft, zudem gibt es verschiedene<br />
Übergangsfristen und Nachrüstungsanforderungen, die die Netzintegration der Photovoltaik betreffen. Dabei<br />
sind drei Themenkomplexe zu unterscheiden: Die neue VDE-Anwendungsregel, das 50,2 Hz-Problem und die<br />
erweiterten Anforderungen zum Einspeisemanagement gemäß EEG 2012.  </p>
<p><strong>1. Die neue VDE-Anwendungsregel (VDE-AR-N 4105)</strong><br />
Die neue VDE-Anwendungsregel 4105 ergänzt und modernisiert die Anschlussbedingungen für dezentrale<br />
Erzeugungsanlagen auf Niederspannungsebene (die in ähnlicher Weise überarbeitete BDEW-Mittelspannungsrichtlinie, die größere Erzeugungsanlagen betrifft, war bereits 2009 in Kraft getreten). Sie enthält auch eine technische Lösung für das sogenannte 50,2 Hz-Problem (siehe Punkt 2). SMA bietet zum Jahresbeginn 2012 eine breite Auswahl an PV-Wechselrichtern, die der VDE-AR-N 4105 entsprechen, mit dem SMA Grid Gate zusätzlich auch den für Anlagen ab 30 kVA vorgeschriebenen, externen Netz- und Anlagenschutz. In einem Info-Heft von SMA zur neuen Anwendungsregel werden zudem sämtliche Anforderungen sowie die SMA Produktlösungen ausführlich erläutert. (<a href="http://files.sma.de/dl/1348/Flyer_NiedersprADE113112W.pdf" target="_blank">Link zum Dokument</a>)  </p>
<p><strong>1.1 Übergangsfrist zur VDE-Anwendungsregel</strong><br />
Die VDE-AR-N 4105 trat am 1. August 2011 in Kraft. Bis Ende 2011 bleibt es jedoch zulässig, PV-Anlagen<br />
gemäß den bisherigen Anschlussvorschriften zu installieren. Somit lassen sich bis zum Jahresende auch<br />
Wechselrichter-Typen verbauen, die den Anforderungen der Anwendungsregel nicht oder nicht vollständig<br />
entsprechen.  </p>
<p><strong>1.2 Nachträgliche Umstellung von Wechselrichtern gemäß der VDE-Anwendungsregel<br />
</strong>Länger vor dem Jahreswechsel produzierte SMA Wechselrichter lassen sich zum Teil durch Änderung einiger<br />
Parameter, zum Teil per Firmware-Update auf die Anforderungen der Anwendungsregel umstellen – ein<br />
Informationsschreiben hierzu wird SMA noch im Dezember veröffentlichen. Bei einigen Geräten ist diese<br />
Umstellung nicht möglich, SMA bietet jedoch noch vor dem Jahreswechsel entsprechend überarbeitete oder<br />
neue Gerätetypen, die den Anforderungen der Anwendungsregel vollständig entsprechen.  </p>
<p><strong>2. Das 50,2 Hz-Problem<br />
</strong>Das so genannte 50,2 Hz-Problem resultiert aus der gleichzeitigen Abschaltung großer regenerativer<br />
Erzeugungsleistungen, falls die europaweit einheitliche Netzfrequenz den Wert von 50,2 Hz auch nur kurzzeitig<br />
überschreitet. Dabei geht es im Wesentlichen um PV-Anlagen auf Niederspannungsebene, die auch den größten<br />
Anteil an der in Deutschland installierten Leistung haben. Die neue VDE-Anwendungsregel enthält entsprechend<br />
geänderte Vorschriften für eine stufenlose Leistungsreduktion bei ansteigender Netzfrequenz.  </p>
<p><strong>2.1 Übergangsregelung zum 50,2 Hz-Problem<br />
</strong>Um das 50,2 Hz-Problem möglichst schnell anzugehen, wurde bereits im Mai 2011 – also noch vor dem in<br />
Kraft treten der neuen VDE-Anwendungsregel – eine Übergangsregelung vereinbart. Dementsprechend haben<br />
namhafte Wechselrichterhersteller ab diesem Zeitpunkt ihre neu ausgelieferten Geräte auf die Funktion zur<br />
stufenlosen Leistungsreduktion bei Überfrequenz umgestellt.<br />
Bei der Installation von zuvor produzierten SMA Wechselrichtern kann diese Umstellung auch durch den<br />
Fachhandwerker erfolgen (je nach Gerätetyp wird lediglich die Kennlinienfunktion aktiviert oder eine geänderte<br />
Abschaltgrenze eingestellt). In einer technischen Beschreibung wird diese Umstellung detailliert erklärt.<br />
(<a href="http://files.sma.de/dl/1348/PAR_NSR-TDE111510.pdf" target="_blank">Link zum Dokument </a>)  </p>
<p><strong>2.2 Nachrüstungsanforderungen zum 50,2 Hz-Problem<br />
</strong>Problematisch am 50,2 Hz-Problem sind vor allem die vielen Bestandsanlagen, die entsprechend den bislang<br />
gültigen, aber technisch unvorteilhaften Abschaltkriterien parametriert sind. Neben der Umstellung der<br />
Anschlussregeln für neue Anlagen besteht ein wichtiger Ansatz zur Lösung des 50,2 Hz-Problems daher in der<br />
sukzessiven Nach- bzw. Umrüstung dieser Altanlagen. Wann die Nachrüstung starten soll und bis wann sie<br />
abgeschlossen sein muss, ist noch nicht geklärt – ebenso wenig wie die Kostenübernahme. Klar ist aber: Die<br />
Nachrüstung betrifft alle PV-Anlagen, die ab 1.9.2005 ans Netz gegangen sind und eine Leistung von 10 kWp<br />
überschreiten.<br />
Wie bei der 50,2 Hz-Übergangsregelung wird auch hier entweder die Kennlinienfunktion aktiviert oder die<br />
Abschaltgrenze von 50,2 Hz auf einen höheren Wert geändert. Bei einigen älteren Wechselrichter-Typen ist für<br />
die Nutzung der Kennlinienfunktion eine Aktualisierung der Gerätefirmware erforderlich. Eine Technische<br />
Beschreibung, in der die Details der Nachrüstung für alle in Frage kommenden Gerätetypen aufgeführt sind,<br />
stellt SMA rechtzeitig zur Verfügung.  </p>
<p><strong>3. Einspeisemanagement gemäß EEG 2012<br />
</strong>Das überarbeitete EEG fordert ab 1. Januar 2012 auch die Beteiligung von PV-Anlagen mit weniger als<br />
100 kWp am (vereinfachten) Einspeisemanagement. Für Anlagen von 0 bis 30 kWp besteht alternativ die<br />
Möglichkeit, die Einspeisewirkleistung am Netzverknüpfungspunkt pauschal auf 70 Prozent der<br />
Generatornennleistung zu begrenzen (Abb. 1). </p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/netzintegration_abb111.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1687" title="netzintegration_abb11" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/netzintegration_abb111.jpg" alt="" width="550" height="194" /></a><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/netzintegration_abb1.jpg"></a>  </p>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
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<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;">Abb. 1: Einspeisemanagement-Anforderungen an PV-Anlagen gemäß §6 EEG 2012 </span></span></div>
<div>
<p>Da die praktische Umsetzung des vereinfachten Einspeisemanagements ab dem 1. Januar 2012 aus<br />
unterschiedlichen Gründen kaum möglich ist, gibt es hierzu nun eine mit dem Bundesumweltministerium<br />
abgestimmte Empfehlung des VDE-Forums Netztechnik/Netzbetrieb (FNN). Das Gremium empfiehlt die<br />
Installation eines extern ansteuerbaren Relais bzw. Schützes und gegebenenfalls eines (Funk-)Rundsteuerempfängers<br />
(Abb. 2). Damit ist die ferngesteuerte Abregelung der Anlagenleistung auf 0 Prozent möglich,<br />
sobald der Verteilnetzbetreiber selbst über entsprechende Steuerungstechnik verfügt.  </p>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/netzintegration_abb2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1688" title="netzintegration_abb2" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/netzintegration_abb2.jpg" alt="" width="550" height="331" /></a>  </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<p><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span> </p>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"></span></span></span></span></div>
<p><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"></p>
<div>Abb. 2: Die FNN-Empfehlung zum Eispeisemanagement für PV-Anlagen ≤ 100 kWp ab Januar 2012 </div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;">Da Einspeisemanagement-Maßnahmen bei PV-Anlagen ≤ 100 kWp gemäß §11 EEG nachrangig stattfinden<br />
(zunächst werden konventionelle Erzeuger abgeregelt, dann EEG-Erzeuger &gt; 100 kWp, dann erst PV-Anlagen<br />
≤ 100 kWp), ist mit konkreten Abregelungen in den nächsten Jahren jedoch nicht zu rechnen. Verglichen mit den<br />
möglichen Ertragseinbußen durch eine Kappung der Einspeiseleistung auf 70 Prozent der Generatornennleistung<br />
ist die Installation eines zusätzlichen Schützes (und gegebenenfalls auch eines Funk-<br />
Rundsteuerempfängers) daher in aller Regel die günstigere Lösung.<br />
Nur wenn die maximal zu erwartende Einspeiseleistung am Netzverknüpfungspunkt generell deutlich geringer ist<br />
als die Generatornennleistung, dürfte die Nutzung der 70-Prozent-Option vorteilhafter sein. Typische Fälle wären<br />
eine starke Verschattung der Module, nennenswerter Eigenverbrauch zeitgleich mit dem Erzeugungsmaximum<br />
oder Generatoren mit Ost-West-Ausrichtung, da hier die Maximalleistung der Teilgeneratoren nie gleichzeitig<br />
auftritt. Die SMA Auslegungssoftware Sunny Design kann dies ab Version 2.20 ebenfalls berücksichtigen. Über<br />
weitere Lösungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit kommenden Energiemanagement-Systemen wird SMA zu<br />
gegebener Zeit informieren.</span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><strong>3.1 Nachrüstungsanforderungen zum Einspeisemanagement gemäß EEG 2012<br />
</strong>Es gibt auch Anforderungen zur Nachrüstung älterer PV-Anlagen, die vom Inbetriebnahmedatum und der<br />
Anlagenleistung abhängen (Abb. 3). Für Anlagen mit mehr als 100 kWp ist die entsprechende Technik für<br />
Anlagen- und Verteilnetzbetreiber verfügbar, so dass eine Nachrüstung bis Mitte 2012 problemlos möglich sein<br />
sollte. So bietet SMA mit der Power Reducer Box bereits seit Anfang 2009 eine Lösung zur ferngesteuerten<br />
Wirkleistungsreduzierung.</span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/netzintegration_abb3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1689" title="netzintegration_abb3" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2011/12/netzintegration_abb3.jpg" alt="" width="550" height="215" /></a></span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<p><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span> </p>
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<p><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </p>
<p></span></span></p>
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<p><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span> </p>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;">Abb. 3: Nachrüstungsanforderungen an bestehende PV-Anlagen gemäß §6 EEG 2012<br />
Quelle: (SMA.de) </span></span></div>
<div><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </span></span></div>
<p><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"><span style="font-family: SMAFuturaGlobal; font-size: xx-small;"> </p>
<p></span></span> </p>
<p></span></span></span></span></div>
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