<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Solarladen.de</title>
	<atom:link href="http://www.solarladen.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.solarladen.de</link>
	<description>Photovoltaik News Solar Informationen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Apr 2013 09:01:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>„Wir brauchen eine gemeinsame Strategie“</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/%e2%80%9ewir-brauchen-eine-gemeinsame-strategie.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/%e2%80%9ewir-brauchen-eine-gemeinsame-strategie.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 08:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=3043</guid>
		<description><![CDATA[In den Medien tobt die Schlacht gegen die erneuerbaren Energien, werden Windräder und Solarkraftwerke als Treiber für die Strompreise verteufelt. Bundespolitiker wie Peter Altmaier (CDU) oder Philipp Rösler (FDP) machen Stimmung gegen die Energiewende. Dagegen formiert sich ein breites Bündnis &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/%e2%80%9ewir-brauchen-eine-gemeinsame-strategie.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/Foto_Krampitz_Communications.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" />In den Medien tobt die Schlacht gegen die erneuerbaren Energien, werden Windräder und Solarkraftwerke als Treiber für die Strompreise verteufelt. Bundespolitiker wie Peter Altmaier (CDU) oder Philipp Rösler (FDP) machen Stimmung gegen die Energiewende. Dagegen formiert sich ein breites Bündnis der Solarbranche. Die Kommunikationsexpertin Iris Krampitz aus Köln erläutert, warum das Aktionsbündnis „Sauber bleiben“ wichtig für die Branche der erneuerbaren Energien ist.</p>
<p><span id="more-3043"></span></p>
<p><strong><em>Peter Altmaier hat eine Strompreisbremse beschworen, um das Rad der Zeit zurückzudrehen. Sein Versuch, die Solarbranche endgültig zu beerdigen, ist knapp gescheitert. Warum wird die Solarenergie in der Öffentlichkeit fast ausschließlich negativ wahrgenommen?</em></strong></p>
<p>Iris Krampitz: Wir haben es mit millionenschweren Kampagnen der großen Energieversorger zu tun. Nehmen Sie als Beispiel die Plakate und Botschaften der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Solarbranche hat wenig entgegenzusetzen. Eigentlich müsste sich die Branche in der Kommunikation ähnlich aufstellen wie die großen Stromkonzerne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Also mehr Geld für öffentlich wirksame Kampagnen in die Hand nehmen?</em></strong></p>
<p>Iris Krampitz: Sicher auch das. Aber vor allem geht es um die Strategie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. RWE schimpft beispielsweise nicht über E.ON, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Oder schauen Sie sich doch einfach mal das von einer Unternehmensberatung erstellte Kommunikationskonzept Kernenergie an (siehe z.B. unter <a href="http://www.greenpeace.de/" target="_blank">www.greenpeace.de</a>). Viele Firmen in der Branche der erneuerbaren Energien sind sich auch nicht klar darüber, dass der Großteil der Berichterstattung – also auch die negativen Berichte über Solarenergie – auf PR basieren. Ein Begriff wie die Strompreisbremse ist keine Erfindung von Peter Altmaier, das hat sich eine findige Kommunikationsagentur ausgedacht und lanciert. Von professioneller PR ist die Solarbranche weit entfernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>In Bad Staffelstein fanden sich rund hundert Akteure der Solarwirtschaft zusammen, um endlich mit einer Stimme zu sprechen. Kommt das Aktionsbündnis nun in Gang?</em></strong></p>
<p>Iris Krampitz: In einem ersten Workshop haben wir spontan Botschaften gesammelt, die wir in die Gesellschaft tragen wollen. Aber man muss das strategisch angehen, mit ein paar Verlinkungen auf Facebook ist es nicht getan. Es reicht nicht, wenn jeder für sich wild losläuft. Wir müssen überlegen, welche Zielgruppen wir mit welchen Botschaften erreichen wollen. Deshalb wird nun ein Verein gegründet, der die Kommunikationskampagnen der gesamten Branche in Zusammenarbeit mit den Verbänden koordinieren will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Immerhin gibt es bereits eine Facebook-Seite …</em></strong></p>
<p>Iris Krampitz: Richtig, man kann das Konzept des Vereins und Informationen bereits im Internet finden. Das Aktionsbündnis „Sauber bleiben“ wird im Mai offiziell gegründet. Wer mitmachen will, kann sich auf der Webseite unserer Agentur oder auf der Facebook-Seite informieren. Derzeit haben wir bereits rund hundert Unterstützer. Im Mai beginnt die eigentliche Arbeit an den Kampagnen. Das Ziel ist es, durch eine gemeinsame und abgestimmte Kommunikation ein Gegengewicht gegen die Kampagnen der großen Stromkonzerne zu schaffen und die Energiewende und den Klimaschutz voranzutreiben.</p>
<p><a title="Hier weiterlesen" href="http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/wir-brauchen-eine-gemeinsame-strategie_100010774/#ixzz2Rw2OlLTy">Hier weiterlesen<br />
</a>Quelle: Photovoltaik.eu Foto: Krampitz Communications</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/%e2%80%9ewir-brauchen-eine-gemeinsame-strategie.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bosch steigt aus kristallinem PV-Geschäft aus</title>
		<link>http://www.solarladen.de/links/bosch-steigt-aus-kristallinem-photovoltaik-geschaeft-aus.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/links/bosch-steigt-aus-kristallinem-photovoltaik-geschaeft-aus.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=3033</guid>
		<description><![CDATA[Der Konzern beendet seine Aktivitäten im kristallinen Photovoltaik-Bereich Anfang kommenden Jahres. Für Aleo Solar wird ein Käufer gesucht. An den Dünnschicht-Aktivitäten will Bosch zunächst aber festhalten. Die Bosch Gruppe wird ihre Aktivitäten im kristallinen Photovoltaik-Bereich zum Anfang des Jahres 2014 &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/links/bosch-steigt-aus-kristallinem-photovoltaik-geschaeft-aus.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Online-Petition" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/bosch.jpg', '512', '245')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/bosch.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a></p>
<p>Der Konzern beendet seine Aktivitäten im kristallinen Photovoltaik-Bereich Anfang kommenden Jahres. Für Aleo Solar wird ein Käufer gesucht. An den Dünnschicht-Aktivitäten will Bosch zunächst aber festhalten.<br />
<span id="more-3033"></span></p>
<div>
<p>Die Bosch Gruppe wird ihre Aktivitäten im kristallinen Photovoltaik-Bereich zum Anfang des Jahres 2014 komplett einstellen. Dies betreffe die Fertigung von Ingots, Wafern, Solarzellen und –modulen, teilte der Stuttgarter Konzern nun mit. Soweit möglich sollen Käufer für die Produktionsstätten im thüringischen Arnstadt gesucht werden. Auch die Anteile an Aleo Solar will das Unternehmen verkaufen. Sämtliche Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten würden ebenfalls eingestellt, hieß es weiter. Bosch begründet den radikalen Schritt damit, dass es in den vergangenen Jahren nicht gelungen sei, im Photovoltaik-Bereich wettbewerbsfähig zu werden. Nahezu alle Unternehmen der Branche befänden sich angesichts der weltweiten Überkapazitäten in tiefroten Zahlen, hieß es weiter. „Trotz umfangreicher Maßnahmen zur Senkung der Herstellkosten im vergangenen Jahr konnten wir den Preisverfall von bis zu 40 Prozent nicht kompensieren“, erklärte Stefan Hartung, Aufsichtsratsvorsitzender der Bosch Solar Energy AG und Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Zuständigkeit für den Unternehmensbereich Energie- und Gebäudetechnik. Der Geschäftsbereich Photovoltaik habe im vergangenen Jahr rund eine Milliarde Euro Verlust gemacht. Von dem Ausstieg sind nach Bosch-Angaben rund 3000 Mitarbeiter betroffen, davon rund 850 bei Aleo Solar.</p>
<p>Der Aktienanteil von Bosch an Aleo Solar liegt aktuell bei 90,7 Prozent. Unabhängig vom Verkauf habe der Konzern die Finanzierung des Photovoltaik-Herstellers bis Ende März 2014 zugesagt, hieß es bei Aleo Solar. „Unabhängig von der Käufersuche hat die aleo solar AG bereits Maßnahmen eingeleitet: Wir haben das Werk in Spanien geschlossen, die Liquidation des Joint Venture in China begonnen, unsere Anteile an der Bosch CISTech veräußert. Jetzt prüfen wir, welche weiteren ergebniswirksamen Maßnahmen zusätzlich möglich sind“, erklärte York zu Putlitz, Vorstandschef von Aleo Solar.</p>
</div>
<div>
<p>Während mit kristalliner Photovoltaik Schluss sein soll, will Bosch nach eigenem Bekunden seine Entwicklungsarbeit bei der Dünnschichttechnologie fortsetzen. Die Bosch Solar CISTech GmbH in Brandenburg/Havel werde zunächst unverändert weitergeführt. Über deren Zukunft solle zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Etwa 150 Mitarbeiter beschäftigt der Konzern im Dünnschichtbereich. Bosch sucht zudem für seine Modulfabrik in Frankreich einen Käufer. Die gerade auf Eis liegenden Pläne für eine Modulfabrik in Malaysia sollen nun nicht mehr realisiert werden.</p>
<p>Bosch bedauert den Schritt. Es seien in den vergangenen Monaten verschiedene Optionen und auch Gespräche mit potenziellen Partnern geführt worden. „Allerdings ergab sich aus keiner dieser Möglichkeiten eine wirtschaftliche und langfristig tragfähige Lösung für den Geschäftsbereich Solar Energy.</p>
</div>
<p><a href="http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/bosch-steigt-aus-kristallinem-photovoltaik-geschft-aus_100010619/#ixzz2PTueBIUa">Read more</a> Quelle: photovoltaik.eu</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/links/bosch-steigt-aus-kristallinem-photovoltaik-geschaeft-aus.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterzeichnen gegen die Privatisierung der Wasserversorgung</title>
		<link>http://www.solarladen.de/downloads/unterzeichnen-gegen-die-privatisierung-der-wasserversorgung.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/downloads/unterzeichnen-gegen-die-privatisierung-der-wasserversorgung.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 08:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Rechts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2993</guid>
		<description><![CDATA[Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht. Unterzeichnen Sie, sodass die EU-Kommission gezwungen ist, sich mit dem Anliegen der Bürgerinitiative zu befassen. &#160; 1 Million Unterschriften - gegen die Privatisierung der Wasserversorgung. Wasser ist das wichtigste Lebensmittel &#8211; Wasser ist Leben. &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/downloads/unterzeichnen-gegen-die-privatisierung-der-wasserversorgung.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Online-Petition" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/trinkwasser_0.jpg', '508', '337')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/trinkwasser_0.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a></p>
<p><strong>Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht. </strong>Unterzeichnen Sie, sodass die EU-Kommission gezwungen ist, sich mit dem Anliegen der Bürgerinitiative zu befassen.<span id="more-2993"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Million Unterschriften -<br />
gegen die Privatisierung der Wasserversorgung.<br />
<strong>Wasser ist das wichtigste Lebensmittel &#8211; Wasser ist Leben.</strong><br />
Nun stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten das Wasser zuhause aus Ihrem Wasserhahn nicht mehr trinken, weil es zu schmutzig ist. Der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ist in viel mehr Ländern ein Problem, als man glauben möchte. Auch in Europa sind davon zwei Millionen Menschen betroffen, weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen.</p>
<p>In Deutschland sind die Kommunen für die Wasserversorgung zuständig. Die öffentlichen Wasserwerke der Städte und Gemeinden liefern noch etwa 80 Prozent des Trinkwassers. Und zwar oft in hervorragender Qualität zu relativ günstigen Preisen. Besonders vorbildlich ist die<a href="http://www.swm.de/privatkunden/m-wasser/gewinnung.html" target="_blank"><strong>Trinkwassergewinnung der Stadt München</strong></a>. Im Einzugsbereich der Wassergewinnung wird der ökologische Landbau gefördert und ein Wasserschutzwald bewirtschaftet.</p>
<p>Doch das könnte sich bald ändern. Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte öffnen und öffentliche Aufgaben wie die Wasserversorgung für den Wettbewerb freigeben. Die <a href="http://www.right2water.eu/de" target="_blank"><strong>europäische Bürgerinitiative &#8220;Wasser ist ein Menschenrecht&#8221;</strong></a> will die Liberalisierung des Wassermarktes verhindern. Und das ist dringend notwendig!</p>
<p>Schon heute besitzt etwa der Atom-Konzern RWE 20 Prozent an der kommunalen Wasserversorgung in Köln. Denn Wasser wird mehr und mehr zum gewinnbringenden Spekulationsobjekt und Wasser-Preis und -Qualität werden zunehmend von multinationalen Konzernen bestimmt. Die Folgen für die Verbraucher sind immer dieselben: sinkende Wasserqualität, steigende Kosten.</p>
<p>Vor allem krisengebeutelte EU-Länder wie Portugal und Griechenland werden von Brüssel zum Verkauf ihrer Wasserversorgung gedrängt. In Portugal demonstrieren die Bürgerinnen und Bürger bereits gegen die horrenden Wasserrechnungen, die sie nun bezahlen müssen.</p>
<p>Allen Menschen steht die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und eine sanitäre Grundversorgung zu. Die europäische Bürgerinitiative &#8220;Wasser ist ein Menschenrecht&#8221;, initiiert von Gewerkschaften und Umweltverbänden aus verschiedenen europäischen Ländern, hat deshalb eine Petition gegen die Privatisierung der Wasserwirtschaft gestartet.</p>
<p><strong>Die Ziele der Petition sind:</strong></p>
<p>1. Wasser und sanitäre Grundversorgung als Garantie für alle Menschen in Europa<br />
2. Keine Liberalisierung der Wasserwirtschaft<br />
3. Verbesserung des Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung weltweit</p>
<p><strong>Unterstützen Sie die <a href="http://www.right2water.eu/de" target="_blank">Online-Petition der Europäischen Bürgerinitiative &#8220;Wasser ist ein Menschenrecht&#8221;</a> mit Ihrer Online-Unterschrift!</strong></p>
<p><a title="Hier können Sie unterzeichnen!" href="http://www.right2water.eu/de"><img class="alignleft  wp-image-3009" title="Hier unterzeichnen!" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/02/Button_unterzeichnen.gif" alt="" width="207" height="64" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Quelle: umweltinstitut.org</p>
<h2>Water makes money:<br />
Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen</h2>
<p>&#8220;Water makes money&#8221; dokumentiert, mit welchen Methoden sich Städte und Gemeinden die Kontrolle über ihr Wasser abhandeln lassen. Der Film zeigt, dass die unternehmerischen Risiken den Steuerzahlern aufgebürdet werden, der Gewinn aber privatisiert wird. Und er zeigt, wie es in etlichen Regionen gelungen ist, die Selbstbestimmung über das Lebenselixier Wasser zurück zu holen.</p>
<p><a href="http://www.watermakesmoney.com/index.php/de"><img class="alignleft size-full wp-image-3004" title="weitere Infos zum Film" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/02/film_water_makes_money.jpg" alt="" width="570" height="644" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/downloads/unterzeichnen-gegen-die-privatisierung-der-wasserversorgung.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>200 Gigawatt für Deutschland</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/200-gigawatt-fur-deutschland.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/200-gigawatt-fur-deutschland.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 15:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dach_links]]></category>
		<category><![CDATA[Modulverfuegbarkeit_rechts]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselrichterpreisvergleich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2684</guid>
		<description><![CDATA[Dachanlagen können ökonomisch so interessant werden, dass die Politik ihren Ausbau kaum verhindern kann. Photovoltaikzubau: 200 Gigawatt Solarleistung in Deutschland, sieben Mal so viel wie heute – ist das realistisch oder ist das lediglich Propaganda für eine Lobby, die versucht, &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/200-gigawatt-fur-deutschland.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="200 GW Photovoltaik" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/20GW.jpg', '896', '494')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/20GW.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a><strong>Dachanlagen können ökonomisch so interessant werden, dass die Politik ihren Ausbau kaum verhindern kann.</strong></p>
<p>Photovoltaikzubau: 200 Gigawatt Solarleistung in Deutschland, sieben Mal so viel wie heute – ist das realistisch oder ist das lediglich Propaganda für eine Lobby, die versucht, Herstellern und Installateuren ein gutes Auskommen zu sichern? Vieles spricht dafür, dass es ein gesellschaftlich sinnvolles Ziel ist.</p>
<p><span id="more-2684"></span></p>
<p>Es ist eine Kampfansage in einer Zeit, in der in der Öffentlichkeit vor allem die vermeintlich zu hohen Kosten der Photovoltaik diskutiert werden. Die drei Experten, die Anfang August zu einem Gespräch in den Räumen der <strong>photovoltaik</strong> -Redaktion zusammentrafen, plädieren seit längerem für einen starken Photovoltaikausbau in Deutschland. Sie halten 200 Gigawatt installierte Leistung für sinnvoll. Das ist das Siebenfache der heute installierten Solarleistung und das Vierfache des Deckels von 52 Gigawatt, der mit der letzten EEG-Novelle eingeführt wurde.</p>
<p>Werden die Szenarien der drei Wissenschaftler Realität (siehe Gespräch weiter unten), werden zwischen 2030 und 2050 ungefähr die Hälfte bis drei Viertel des Stromes Windkraftanlagen erzeugen, ein Viertel bis ein Drittel Solarstromanlagen, Biomasse und Wasserkraft bis zu 15 Prozent. „Das ist das ökonomische Optimum“, sagt Christian Breyer, der Energieszenarien entwirft und das Berliner Reiner Lemoine Institut leitet, mit Blick auf das Verhältnis von Windkraft zu Solarenergie. Um die dafür nötigen 200 Gigawatt rechtzeitig auf die Dächer und eventuell andere Flächen zu schrauben, ist für Deutschland ein Zubau zwischen sechs und acht Gigawatt pro Jahr nachhaltig notwendig. Das wäre bei einer Lebensdauer der Solarmodule von 25 Jahren auch nach Erreichen des Ziels die Leistung, die jedes Jahr ausgetauscht werden müsste. Dann könnten die 200 Gigawatt zwischen 2030 und 2040 erreicht werden.</p>
<p>Doch ist das nur die schöne neue Welt in den Köpfen von Photovoltaikfans? Die öffentliche Diskussion wird zurzeit mehr von anderen Untersuchungen bestimmt, zum Beispiel von der von Joachim Nitsch. Er arbeitet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und hält den Ausbau auf 200 Gigawatt für viel zu hoch angesetzt. Nitsch ist einer der maßgeblichen Köpfe hinter den Leitstudien des Bundesumweltministeriums. In der dieses Jahr vorgestellten Untersuchung berechnen die Wissenschaftler vier verschiedene Szenarien mit einem vorgesehenen Photovoltaikausbau, der nur zwischen 67 und 80 Gigawatt Photovoltaikleistung bis 2050 liegt.</p>
<p>„Wir haben unsere Szenarien teilweise rechnerisch optimiert, teilweise aus der langjährigen Erfahrung heraus entwickelt“, erklärt Nitsch. Ihm war wichtig, dass alle Technologien in dem Mix auftauchen, auch wenn sie sich aus heutiger Sicht eventuell nicht lohnen, um keine technologischen Vorentscheidungen zu treffen. Allerdings sind die Schätzungen schon der aktuellen Kosten nicht sehr genau. 2015 kommt Nitsch auf 19 Cent. Ein Wert, der schon heute – drei Jahre früher – deutlich unterschritten ist. Für 2020 hat er 13,2 Cent berechnet, selbst das unterbieten neue Solarparks bereits. Bei der Alternative Offshore-Wind hat Nitsch dagegen angenommen, dass sie ein ähnliches Kostenreduktionspotenzial hat wie in der Vergangenheit Onshore-Wind. Das wiederum bezweifelt Bruno Burger, Professor und Leiter der Abteilung Leistungselektronik am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme.</p>
<p><strong>Sinneswandel nötig</strong><br />
Solche Differenzen ziehen sich auch durch andere Studien. Die umfangreichste hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen im Frühjahr 2011 veröffentlicht. Photovoltaik wird darin im Jahr 2012 sogar mit Kosten von 40 Cent pro Kilowattstunde angesetzt, ungefähr einen Faktor zwei bis drei zu teuer. In Szenarien mit Photovoltaik kostet der Strom einen Cent mehr als in Szenarien ohne – ein kleiner Unterschied angesichts der Fehler in der Kostenannahme. Diese Studie lässt sich deshalb auch ganz anders interpretieren. Sie zeigt, dass Photovoltaik bei realistischen Kostenschätzungen sehr wohl eine große Rolle bei der Energiewende spielen sollte.</p>
<p>So ähnlich sieht das inzwischen auch Jens Hobohm, Marktfeldleiter Energiewirtschaft beim Beratungsunternehmen Prognos. Er hat wie viele andere auch einen Sinneswandel durchgemacht. „Strom aus Windkraftanlagen ist deutlich billiger als Solarstrom – das war jahrelang die Daumenregel bei der Analyse.“ Doch jetzt ist er der Meinung, dass bestimmte Segmente der Photovoltaik in den nächsten Jahren günstiger werden können als Offshore-Windkraft. Hobohm, dessen Team bei Prognos unter anderem Energieversorger und den Bundesverband Solarwirtschaft berät, schätzt außerdem die Möglichkeit zu Kostensenkungen bei der Photovoltaik höher ein und hält es deshalb für sinnvoll, dass die Photovoltaik bei der Energiewende ein „wesentliche Rolle“ spielt, auch wenn ihm 200 Gigawatt als unrealistisch erscheinen. Allerdings warnt er auch, sich jetzt schon auf ein Szenario festzulegen. „Die Dynamik in der Entwicklung der Erneuerbaren ist so groß, dass sich die Situation in einem Jahr schon wieder ganz anders darstellen kann.“</p>
<p><strong>Keine Zeit verlieren</strong><br />
Doch einfach mit dem Ausbau zu warten, „dafür ist überhaupt keine Zeit“, sagt Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. „Das Risiko durch die Klimaerwärmung ist größer.“ Es sei ein Fehler, die Technologien zunächst immer weiter zu entwickeln und dann erst Jahre später in einen Ausbau zu investieren. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat kürzlich Ergebnisse vorgestellt, nach denen bereits bei dem inzwischen von vielen akzeptierten Ziel, die Erwärmung bei zwei Grad zu halten, der Meeresspiegel bis 2300 um 2,7 Meter steigt. „Möchte man das vermeiden, muss die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius begrenzt werden. Dazu wäre eine vollständig kohlendioxidfreie Energieversorgung bereits bis 2050 nötig“, sagt Quaschning. Die Bundesregierung peilt für 2050 bisher allerdings nur einen Erneuerbaren-Anteil von 80 Prozent an der Stromversorgung an.</p>
<p>Die Frage ist: Wie lässt sich das Ziel mit den geringsten Kosten erreichen? Warum kommen Quaschning und Breyer auf andere Ergebnisse als Nitsch und der Sachverständigenrat für Umweltfragen?</p>
<p>Erstens variieren die Szenarien stark in der insgesamt installierten Leistung. Zweitens setzen die Autoren unterschiedliche Verhältnisse von Windkraft- zu Solarleistung an. Bei den Windkraftanlagen ist wiederum ein sensibles Thema, ob ein Szenario eher auf den Ausbau an Land oder auf Offshore setzt. Drittens nehmen Batteriespeicher einen unterschiedlichen Stellenwert ein. Joachim Nitsch sieht die Batteriespeicher beispielsweise eher zurückhaltend, während Volker Quaschning sehr stark darauf baut. „Dahinter steht aber auch ein Weltbild. Wir haben schon immer gesagt, dass wir eine ausgewogene Mischung von zentralen und dezentralen Energiequellen brauchen und nichts gegen große Transportnetze und einen europäischen Stromaustausch haben.“ Das reduziert im Prinzip die nötige Photovoltaikleistung. Doch – das gibt Quaschning zu bedenken – die Netze lassen sich gar nicht schnell genug ausbauen. Eventuell sei es außerdem gar nicht billiger, den Strom woanders erzeugen zu lassen.</p>
<p><strong>Breyers Welt 2040</strong><br />
Christian Breyer hat mit seinem Team ein Szenario für eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien untersucht, das möglichst dezentral sein soll. Zur Berechnung hat er Deutschland in ein 100-Kilometer-Raster unterteilt. „Auf 100 Kilometer wollen sich die Regionen tendenziell selber versorgen“, begründet er die Annahme. Innerhalb der einzelnen Flächen des Rasters muss alle 8.760 Stunden des Jahres genug Strom vorhanden sein. Er nimmt bekannte Daten darüber mit auf, wie viel Strom in jeder Stunde eines Referenzjahres benötigt wird, wie in diesem Referenzjahr zu jeder Stunde die solare Strahlung anfiel und wann der Wind geweht hat. Er trifft Annahmen für Einsatz und Kosten von Batterien und anderen Speichern wie zum Beispiel Power-to-Gas, bei dem mit dem grünen Strom Gas erzeugt und in das Gasnetz eingespeist wird.</p>
<p>Das Ergebnis: Die Jahresstromerzeugung liegt bei rund 850 Terawattstunden, das ist mehr, als landläufig als Verbrauch geschätzt wird. Das ist nötig, da zehn Prozent der Energie nicht genutzt werden, weil sie zur falschen Zeit anfallen und die Speicher voll sind. Von der Energie, die zwischengespeichert wird, geht wiederum ein Teil durch Umwandlungsverluste verloren. Solarkraftanlagen haben rund 1.000 Volllaststunden. Das bedeutet, sie erzeugen pro installiertem Kilowatt 1.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Windkraftanlagen haben rund 2.000 Volllaststunden. Bei einer installierten Leistung von knapp 200 Gigawatt Solaranlagen und gut 300 Gigawatt Windkraftanlagen kommt man zu seinem Ergebnis.</p>
<p>Wer argumentiert, dass damit zeitweise viel zu viel Strom erzeugt wird und zu anderen Zeiten viel zu wenig, hat damit nur teilweise recht. Bruno Burger hat aus den bei der Strombörse veröffentlichten Daten für 2012 berechnet, dass der Wind- und der Sonnenstrom sowieso fast nie gleichzeitig in voller Höhe fließen. „Wir haben an die 30 Gigawatt Wind und an die 30 Gigawatt installierter Leistung für die Photovoltaik, aber die Summe der tatsächlich erbrachten Leistung lag noch nie über 30 Gigawatt“, sagt er. Ein weiteres Indiz dafür, dass sich die beiden Energiequellen gut ergänzen, indem sich ihre Fluktuationen gut ausgleichen.</p>
<p>Doch selbst bei 200 Gigawatt installierter Photovoltaikleistung werden laut Bruno Burger selbst an schönen Tagen nicht mehr als 150 Gigawatt eingespeist, da sie nie in ganz Deutschland gleichzeitig mit voller Kapazität laufen. Fast die Hälfte kann direkt verbraucht werden. Der Rest kann zum Laden von Elektroautos verwendet oder zwischengespeichert werden. Dazu sieht Breyer Anlagen vor, die 120 Gigawatt Strom aufnehmen und daraus Methan oder Wasserstoff erzeugen können. Außerdem stehen in seinem Szenario zehn Gigawatt Batteriekapazität zur Verfügung. Wasserkraft und Biomassenutzung sind zwar noch nicht berücksichtigt, aber der steigende Strombedarf für die Elektroautos und in der Haustechnik auch nicht. Das könnte sich ungefähr ausgleichen. „Ich halte die 200 Gigawatt daher für eine gute Abschätzung“, sagt Breyer.</p>
<p>Rund neun Cent pro Kilowattstunde Solarstrom sind in den Augen der meisten Experten eine relativ sinnvolle Annahme für 2050. Damit kommt der Preis nicht an den für den heutigen Kohle- und Atomstrom heran, und nach den Prognosen auch nicht an den aus Windkraftanlagen. Dieser wird sich vermutlich bei vier bis sechs Cent einpendeln. „Das ist die Kalkulationsmethode von den Energieversorgungsunternehmen“, sagt Volker Quaschning. „Die betrachten einen grünen Acker, auf dem Windstrom billiger erzeugt werden kann.“ Doch diese Argumentation vernachlässige, dass sich Wind- und Sonnenkraft beim Ausgleich der Fluktuationen unterstützen und dass der Solarstrom für die neun Cent bereits beim Verbraucher sei und von ihm hergestellt würde. Neun Cent im Vergleich zu 25 bis 30 Cent Strompreis – das sei doch unschlagbar günstig.</p>
<p><strong>Der Weg zu 200 Gigawatt</strong><br />
Das führt dazu, dass selbst wenn die Politik nicht der Argumentation der drei geladenen Experten folgt, deren Vision von 200 Gigawatt Wirklichkeit werden könnte. Schon bald lohnt es sich, Kleinanlagen mit ein bis zwei Kilowatt Solarleistung auf jedem Haushaltsdach zu installieren und über die Stromkostenersparnis zu finanzieren. Zusammen mit einem Batteriespeicher lässt sich nach den Berechnungen von Volker Quaschning sogar eine Drei-Kilowatt-Anlage sinnvoll betreiben. Bereits 2015 oder 2016 wird die Preisparität mit Öl erreicht, mit Gas vermutlich zwei Jahre später. Dann lohnt es sich, noch größere Anlagen von fünf bis sieben Kilowatt Solarleistung zu installieren und mit dem Solarstrom, den der Haushalt nicht anderweitig verbraucht, den Heizkessel zu erhitzen. Volker Quaschning sieht dadurch ein Potenzial von rund 90 Gigawatt Photovoltaik. Freiflächen und der große Bedarf bei Mehrfamilienhäusern sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Und nach Einschätzung der drei Experten wird es in rund zwei Jahren auch in größerem Maßstab für Gewerbebetriebe rentabel sein, die Photovoltaikanlage mit der möglichen Stromkostenersparnis zu finanzieren.</p>
<p>Damit 200 Gigawatt Wirklichkeit werden, muss jedoch einiges geschehen. So hat bislang noch niemand ein Szenario mit realisitischen Kostenannahmen durchgerechnet, wie teuer eine Versorgung nur mit Erneuerbaren wäre.</p>
<p><a href="http://www.photovoltaik.eu/heftarchiv/artikel/beitrag/200-gigawatt-fr-deutschland-_100008900/#ixzz2Bc9xncah">Read more</a><br />
Quelle: photovoltaik.eu</p>
<p><strong>„200 Gigawatt sind einfach logisch“</strong><br />
<strong> Photovoltaikzubau: Drei renommierte Wissenschaftler treten unisono für einen hohen Solarstromanteil in Deutschland ein. Sie sind sich sicher, dass die Netze dies aushalten, dass es bezahlbar ist und sich kaum verhindern lässt.</strong></p>
<div>
<div><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/11/drei_experten.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2693" title="drei_experten" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2012/11/drei_experten.jpg" alt="" width="550" height="352" /></a></div>
</div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gespräch: Christian Breyer (links) ist Geschäftsführer beim Berliner Reiner Lemoine Institut, Volker Quaschning (Mitte) ist Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, Bruno Burger (rechts) ist Professor und Leiter der Abteilung Leistungselektronik am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme.</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Herr Breyer, Sie sind Geschäftsführer des Reiner Lemoine Instituts in Berlin. Wie wird nach Ihrer Einschätzung die Energieversorgung im Jahr 2040 aussehen?</strong></p>
<p><strong>Breyer:</strong> Also, im Jahr 2040 werden die ersten Länder wahrscheinlich zehn Jahre nach ihrer abgeschlossenen Energiewende sein. Das würde mich nicht überraschen. Das werden wahrscheinlich Inseln sein, weil sie die teuerste Energieversorgung haben. Und die Länder, in denen weniger Lobby-Druck herrscht, könnten es auch früher schaffen. Deutschland könnte 2040 gerade so mit der Energiewende fertig geworden sein. Photovoltaik wird dann einen signifikanten Anteil haben. 200 Gigawatt Photovoltaikleistung halte ich für sehr wahrscheinlich.</p>
<p><strong>Herr Quaschning, Sie sind Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin. Warum 200 Gigawatt?</strong></p>
<p><strong>Quaschning:</strong> Ich habe mich mit dem Thema schon in den 1990er Jahren sehr intensiv auseinandergesetzt. In meiner Habilitationsschrift habe ich die Bedingungen für eine klimaverträgliche Stromversorgung in den kommenden 50 Jahren beleuchtet. In Potenzialstudien ging es darum, was sich in Deutschland an Photovoltaik installieren lässt, ohne dabei in großem Umfang auf Freiflächen zurückgreifen zu müssen. Es hat sich gezeigt, dass 200 Gigawatt Photovoltaikleistung realistisch sind. Auch gerade mit Blick auf eine Vollversorgung aus Erneuerbaren in Deutschland ist es wichtig, dass das Potenzial der Photovoltaik ausgeschöpft wird – zumal es sich in dieser Größenordnung auch sehr gut mit der Windenergie ergänzt.</p>
<p><strong>Herr Burger, Sie kommen aus der Leistungselektronik. Trotzdem treten auch Sie für den starken Zubau ein.</strong></p>
<p><strong>Burger:</strong> Die Energieszenarien sind eigentlich nicht mein richtiges Arbeitsgebiet. Ich mache sie eher aus der Not heraus. Ich sehe eine große Zukunft für die Photovoltaik, da sie eine Halbleitertechnologie ist und dadurch ein großes Kostensenkungspotenzial hat. Das bilden die gängigen Studien nicht ab. Man sieht sehr schnell, dass die Szenarien, die heute diskutiert werden und die von viel zu kleinen Installationsmengen ausgehen, sehr viele offensichtliche Fehler haben. Deshalb habe ich ein eigenes Szenario entwickelt. Wenn man sich die Stromerzeugungskosten für das Jahr 2020 berechnet, zeigt sich, dass Photovoltaik und Onshore-Windenergie etwa gleich teuer sein werden, während Offshore-Windkraft noch etwas teurer sein wird. Es kommt dann nicht mehr darauf an, welches die günstigste Energiequelle ist, sondern mit welchem Erzeugungsmix wir die geringsten Kosten für den Netzausbau und die Speicherung haben werden. Unter diesen Randbedingungen kommt man auf ungefähr ein Drittel Photovoltaik und auf grob 200 Gigawatt installierte Leistung.</p>
<h2><a title="hier weiterlesen" href="http://www.solarladen.de/?p=2701"> HIER WEITERLESEN Interview Teil 2</a></h2>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/200-gigawatt-fur-deutschland.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Speicherförderung gesichert</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/foerdervoraussetzungen-fur-speicher-veroeffentlicht.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/foerdervoraussetzungen-fur-speicher-veroeffentlicht.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 15:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2961</guid>
		<description><![CDATA[Die Bundesregierung stellt für das Markteinführungsprogramm für Stromspeichern in diesem Jahr 25 Millionen Euro zur Verfügung. Ab 1. Mai werden Batteriespeicher gefördert. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das Bundesumweltministerium den Kauf eines Solarspeichers mit 660 Euro pro Kilowatt &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/foerdervoraussetzungen-fur-speicher-veroeffentlicht.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Förderung Speicher" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/stromspeicherspeicher2.jpg', '800', '605')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/stromspeicher2.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a></p>
<p>Die Bundesregierung stellt für das Markteinführungsprogramm für Stromspeichern in diesem Jahr 25 Millionen Euro zur Verfügung. Ab 1. Mai werden Batteriespeicher gefördert.<br />
Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das Bundesumweltministerium den Kauf eines Solarspeichers mit 660 Euro pro Kilowatt Photovoltaikleistung. „Die neuen Förderzuschüsse werden den Speichereinsatz nun beflügeln“, erwartet Günther Häckl, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).</p>
<p><span id="more-2961"></span></p>
<p>Das Markteinführungsprogramm von Stromspeichern beginnt am 1. Mai dieses Jahres. Nachdem bereits bezweifelt wurde, dass das Programm tatsächlich pünktlich auf den Weg gebracht werden kann, stellt Berlin jetzt 25 Millionen Euro für dieses Jahr bereit. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das Bundesumweltministerium den Kauf eines Solarspeichers mit 660 Euro pro Kilowatt Photovoltaikleistung. „Die neuen Förderzuschüsse werden den Speichereinsatz nun beflügeln“, erwartet Günther Häckl, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). „Wenn der Speichermarkt in Schwung kommt, sind angesichts der großen Nachfrage sinkende Kosten aufgrund von Skaleneffekten und technologische Fortschritte zu erwarten.“</p>
<p><strong>Rege Nachfrage erwartet</strong></p>
<p>Häckl rechnet mit einer regen Nachfrage durch die Einführung der Förderung. „Immer mehr Menschen interessieren sich dafür Strom aus erneuerbaren Quellen kostengünstig selbst zu erzeugen“, erklärt er. Eine Umfrage der Branchenvertretung im vergangenen Jahr hat ergeben, dass 56 Prozent der Investoren in eine neue Photovoltaikanlage Interesse an Batteriespeichern zeigt. Jeder Dritte Betreiber einer Solarstromanlage würde sein System mit einem Speicher nachrüsten. Besonders groß ist das Interesse an Batteriespeichern besonders bei Betreibern von kleinen Solarstromanlagen bis zehn Kilowatt Leistung. Das sind in der Regel Generatoren, die auf Dächern von Ein- und Zweifamilienhäusern montiert sind. Mit der Förderung wird jetzt das größte Hindernis für die Installation von Speichern beseitigt. Denn für 94 Prozent der vom BSW-Solar Befragten waren die Investitionskosten in eine Solarbatterie einfach zu hoch.</p>
<p><strong>Baustein der Energiewende</strong></p>
<p>Außerdem gilt die Nutzung dezentraler Energiespeicher als wichtiger Baustein der Energiewende. „Batteriespeicher helfen, das sonnenscheinabhängige Solarstromangebot mittels Zwischenspeicherung an die individuelle Stromnachfrage anzupassen“, erklärt der BSW-Solar. „Sie verringern so auch den Bedarf, die lokalen Stromnetze für die Aufnahme größerer Anteile erneuerbarer Energien auszubauen.“ Immerhin können Speicher, die an das Stromnetz angeschlossen sind, die bisherigen Spitzen bei der Einspeisung von Solarstrom vor allem um die Mittagsstunden um bis zu 40 Prozent reduzieren. Das haben die Experten vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in ihrer <a href="http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/Speicherstudie2013_Kurzzusammenfassung.pdf" target="_blank">Speicherstudie 2013</a> berechnet. Zusätzliche Entlastungen ergeben sich aus der Regelung, dass die Leistung der Anlage über die gesamte Dauer der Einspeisevergütung, die der Betreiber bekommt, auf 60 Prozent reduziert werden muss, wenn ein Stromspeicher in das System integriert ist.</p>
<p><strong>Wichtiges Vertriebsargument</strong></p>
<p>Die dezentrale Speicherung von Solarstrom wird auch für den Vertrieb von Photovoltaikanlagen immer wichtiger, nachdem die Einspeisevergütung im vergangenen Jahr drastisch zurückgefahren wurde. Damit können die Anlagenbetreiber mehr selbst erzeugten Solarstrom selbst verbrauchen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat in seiner Speicherstudie 2013 berechnet, dass der Betreiber einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von fünf Kilowatt und einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden pro Jahr seinen Eigenverbrauch mit einem Batteriespeicher mit einer Kapazität von 5,4 Kilowattstunden um 46,5 Prozent von bisher 1.627 auf dann 2.383 Kilowattstunden pro Jahr steigern kann. Gleichzeitig bezieht er 22 Prozent weniger Strom aus dem Netz.</p>
<p>Quelle: photovoltaik.eu</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/foerdervoraussetzungen-fur-speicher-veroeffentlicht.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Klimalüge?</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/die-klimakrieger-der-wanderzirkus-der-klimakonferenzen.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/die-klimakrieger-der-wanderzirkus-der-klimakonferenzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 14:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Downloads_links]]></category>
		<category><![CDATA[Haendlernews]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselrichter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2751</guid>
		<description><![CDATA[Wie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge. Vom 26. November an diskutieren in Doha/Katar 14 Tage lang viele tausend Menschen aus 190 Ländern über den Treibhauseffekt. Wieder &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/die-klimakrieger-der-wanderzirkus-der-klimakonferenzen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Klima" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/tree.jpg', '640', '480')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/tree.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a><strong>Wie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt.</strong> Chronologie einer organisierten Lüge.</p>
<p>Vom 26. November an diskutieren in Doha/Katar 14 Tage lang viele tausend Menschen aus 190 Ländern über den Treibhauseffekt. Wieder eine Weltklimakonferenz – so wie jedes Jahr seit 1992. Das einzig wirkliche Ergebnis dieses Konferenz-Zirkus: Dem Klima geht es immer schlechter.<br />
<span id="more-2751"></span></p>
<h2>Der Wanderzirkus der Klimakonferenzen</h2>
<p>Vom 26. November an diskutieren in Doha/Katar 14 Tage lang viele tausend Menschen aus 190 Ländern über den Treibhauseffekt. Wieder eine Weltklimakonferenz – so wie jedes Jahr seit 1992. Das einzig wirkliche Ergebnis dieses Konferenz-Zirkus: Dem Klima geht es immer schlechter. 1992 wurden pro Jahr noch 22 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft geblasen, 2012 sind es über 33 Milliarden.</p>
<p><strong>Die Forscher sind sich einig: Der Klimawandel kommt entschieden schneller als sie es noch 1992 vermutet hatten.</strong></p>
<p>Das Ziel, dass sich die Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts nicht mehr als zwei Grad erhöhen darf, ist kaum noch erreichbar – wahrscheinlicher ist eine globale Erwärmung von vier Grad oder mehr schon bis 2060.</p>
<p>Jetzt warnt sogar die konservative Weltbank, bisher nicht gerade als grüne Denkfabrik bekannt, vor den Folgen des Klimawandels: Wüstenbildung nicht nur in Afrika, zunehmende Stürme wie soeben „Sandy“ in New York und in der Karibik sowie Trockenzeiten wie im letzten Sommer von den USA über Australien bis nach Indien und Russland.</p>
<p>Die Befürchtungen sind also alles andere als eine akademische Apokalypse, sondern bereits schreckliche Realität mit zunehmender Intensität. Wie wird der Rest des Jahrhunderts in den Zeiten des Klimawandels? Sind wir noch zu retten?</p>
<p>Die wissenschaftlichen Befunde sind eindeutig: Der Klimawandel ist Realität und er ist weitgehend von uns Menschen gemacht. Alle Welt weiß, dass die Zwei-Grad-Grenze nicht überschritten werden darf, aber niemand tut etwas dagegen – auch die EU-Staaten gehen mit viel zu wenig ambitionierten Zielen in den Verhandlungs-Marathon in Doha.</p>
<p>Die Risiken einer Zukunft ohne wirklich stärkeren Klimaschutz, sind seit Jahrzehnten bekannt. Wir wissen schon lange, was wir tun, aber wir tun immer noch nicht, was wir wissen. Von den Hitzewellen, die vor allem in den Tropen bevorstehen, sind hunderte Millionen Menschen betroffen, vom Anstieg des Meeresspiegels durch die Eisschmelze an den Polen unseres Planeten sogar zwei Milliarden Menschen in allen Kontinenten und die Missernten, die durch fehlenden Regen, verursacht werden, kosten Millionen Menschen das Leben.</p>
<p>Betroffen sind vor allem die Ärmsten in den südlichen Ländern. Verursacher sind aber zuallererst die Reichen in den Industriestaaten. Eine Entwicklung in den Dritte-Welt-Ländern ist ohne Klimaschutz nicht möglich.</p>
<p>„Die planetarische Maschinerie neigt zu Bocksprüngen, also unverhältnismäßigen Reaktionen auf Störungen“, betont Hans Joachim Schellnhuber, Kanzlerin-Berater und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Wenn wir uns über die Zwei-Grad-Linie hinauswagen, also in Richtung vier Grad, laufen wir Gefahr, Kipp-Punkte im Erdsystem zu überschreiten. Dies könnte sogar den kilometerdicken Eisschild Grönlands schmelzen lassen.</p>
<p>„Der einzige Weg, dies zu vermeiden, ist ein Bruch mit den vom Zeitalter fossiler Brennstoffe geprägten Mustern von Produktion und Konsum“, warnt Schellnhuber.</p>
<p>Was also tun?<br />
Zu diesen drei Strategien gibt es keine Alternative:</p>
<ol>
<li>So rasch wie möglich die komplette Umstellung auf erneuerbare Energie. Wer die Energiewende wirklich will, muss sich mit denen anlegen, die uns täglich empfehlen: Energiewende ja, aber bitte schön langsam. Ja nichts überstürzen – sie reden so als gäbe es gar keinen Klimawandel. So wird die Dramatik unserer Lage verschleiert, verdrängt und verleugnet.</li>
<li>Die von der alten Energiewirtschaft behauptete Unbezahlbarkeit der Energiewende ist im Angesicht der drohenden Klimakatastrophe und deren Kosten ein gefährliches Ablenkungsmanöver, um noch möglichst lange so weiter machen zu können wie bisher. Nicht die Erneuerbaren Energien, Herr Rösler, sind die Kostentreiber beim Strom, sondern das Verzögern der Energiewende und die dadurch entstehenden Folgekosten. Die Schäden der Klimakatastrophe werden entschieden teurer als die rasche Energiewende.</li>
<li>Die Konferenz in Doha funktioniert nach den Regeln der UNO. Also nach dem Prinzip der Einstimmigkeit. Wenn sich aber 190 Regierungen auf Klimaschutz einigen sollen oder wollen, bestimmt nach aller Erfahrung der langsamste das Tempo. Die USA und China werden wieder wie bisher die großen Bremser sein. Also kann das Klima nur national, also von unten, aus der Bürgergesellschaft, noch gerettet werden oder es wird überhaupt nicht gerettet werden. Noch haben wir die Wahl.</li>
</ol>
<p>- Der Autor ist Journalist, Buchautor und Fernsehmoderator. Er wurde bekannt durch das ARD-Magazin „Report“, das er bis 1992 leitete und moderierte. Bis 2003 leitete er die Zukunftsredaktion „Zeitsprung“ im SWR, seit 1997 das Magazin „Querdenker“ und ab 2000 das Magazin „Grenzenlos“ in 3sat. Die Erstveröffentlichung des Beitrags erfolgte auf <a title="Externer Link im neuen Fenster" href="http://www.sonnenseite.com/" target="_blank">www.sonnenseite.com</a>. Franz Alt schreibt dort regelmäßig.</p>
<p>Quelle:photovoltaik.eu <a title="Read more" href="http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/der-wanderzirkus-der-klimakonferenzen_100009521/">Hier weiterlesen</a></p>
<h1>Die Klimakrieger</h1>
<p>Wie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge. <a title="Read more" href="http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker/seite-1">Hier weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/die-klimakrieger-der-wanderzirkus-der-klimakonferenzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mogelpackung-Strompreissicherung bremst Energiewende</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/strompreis-bremse-nennen-wir-es-ausbau-bremse.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/strompreis-bremse-nennen-wir-es-ausbau-bremse.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 14:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2939</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Einspeisevergütungen für Neuanlagen ausgesetzt und Bestandsanlagen-Betreiber gezwungen werden nachzuzahlen, hat dies verheerende Wirkung auf Investoren. Zwar sind die Erfolgsaussichten für Bundesumweltminister Altmeiers Vorschläge gering, doch schaffen sie große Unsicherheit, mit der die Solarwirtschaft wohl bis zu den Bundestagswahlen leben muss. Der Bundesumweltminister verlässt &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/strompreis-bremse-nennen-wir-es-ausbau-bremse.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Herr Altmeier" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/altmeier.jpg', '501', '294')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/altmeier.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a></p>
<p>Wenn Einspeisevergütungen für Neuanlagen ausgesetzt und Bestandsanlagen-Betreiber gezwungen werden nachzuzahlen, hat dies verheerende Wirkung auf Investoren. Zwar sind die Erfolgsaussichten für Bundesumweltminister Altmeiers Vorschläge gering, doch schaffen sie große Unsicherheit, mit der die Solarwirtschaft wohl bis zu den Bundestagswahlen leben muss.</p>
<p>Der Bundesumweltminister verlässt seine Moderatorenrolle und bekennt mit seiner jüngsten „Strompreis Sicherung“ Farbe. Damit lenkt er die Energiewende nicht, sondern bremst sie.<span id="more-2939"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat nach einem Bericht von „Spiegel Online“ ein neues Eckpunktepapier vorgelegt. Das Konzept zur „Strompreis-Sicherung“ solle dafür sorgen, dass die EEG-Umlage bis Ende 2014 nicht mehr und danach moderat um maximal 2,5 Prozent steige. Nach dem Willen Altmaiers sollen die Änderungen noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden und am 1. August in Kraft treten. Ein Punkt in dem Papier soll sein, dass Einspeisevergütungen für neue Photovoltaik- oder Windkraftanlagen nicht direkt nach Inbetriebnahme gezahlt werden, sondern erst wenn das EEG-Konto ausgeglichen ist, wie es weiter heißt. Betreiber von bestehenden Anlagen sollen zudem über einen sogenannten „Energie-Soli“ an den Kosten der EEG-Umlage beteiligt werden. Dieser beinhalte, dass sie für eine gewisse Zeit auf die Zahlung der Einspeisevergütung für ihre Photovoltaik- oder Windkraftanlagen verzichten. Zudem will Altmaier laut „Spiegel Online“ auch den Eigenverbrauch regulieren. Menschen, die sich selbst mit Strom versorgen, sollen demnach künftig auch einen Beitrag zur EEG-Umlage leisten. Eine Begrenzung will Altmaier auch bei den Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen durchsetzen. Er plane, die Mindestumlage zu erhöhen. Diese ist seit der Einführung des EEG bislang nicht angepasst worden.</p>
<p>Abgesehen von den kurzfristigen Änderungen beim EEG hält Altmaier auch an seinen Plänen einer umfassenden Reform des EEG fest. Diese ist aber aus Sicht des Ministers vor der Bundestagswahl im Herbst 2013 nicht umsetzbar.</p>
<div>
<p>Viele dürften das Versehen gar nicht bemerkt haben. Oben auf dem Eckpunktepapier des Bundesumweltministers ist als Datum der 28. Januar 2012 angegeben. Der Rest des Plans, den Peter Altmaier letzen Montag, am 28. Januar 2013 mit dem Titel „Vorschlag zur Einführung einer Strompreis-Sicherung im EEG“ vorstellte, ist ähnlich schludrig zusammengeschustert und außerdem unlogisch. Logisch ist daran allenfalls, dass Altmaier mit dem Strompreis Wahlkampf machen möchte, denn seine Änderungen will er noch vor August durchdrücken.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Der CDU-Bundesumweltminister will die EEG-Umlage für 2014 einfrieren, 2015 soll sie maximal um 2,5 Prozent steigen. Die Umlage beträgt zurzeit 5,277 Cent pro Kilowattstunde und muss vor allem von kleinen und mittleren Stromverbrauchern gezahlt werden. Damit werden die Einspeisevergütungen für den Strom aus allen erneuerbaren Quellen bestritten.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Altmaiers Strompreis-Sicherung soll durchbrennen, sobald in der Umlagekasse der Übertragungsnetzbetreiber nicht mehr genug Geld ist (wir haben darüber berichtet). Bei durchgebrannter Sicherung wird der Strom aus neuen EEG-Anlagen einfach für eine gewisse Zeit nicht vergütet. Die Zahlungen beginnen erst, wenn sich wieder genug Geld auf dem Umlagekonto angesammelt hat. Wenn also zum Beispiel Wind-Offshore-Anlagen ausgebaut werden, was in einem gewissen Maß richtig ist, könnte die Kasse rasch leer sein, und dann würden auch Betreiber neuer Solaranlagen einige Zeit kein Geld mehr bekommen.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Damit die Sicherung nicht so schnell rausfliegt, schlägt Altmaier vor, die stromintensiven Betriebe künftig etwas weniger zu entlasten, eine „Mindestumlage“ auch auf selbst verbrauchten Strom zu erheben und von Betreibern von Bestandsanlagen einen „Energie-Soli“ zu kassieren. Neu ist an seinen Vorschlägen vor allem, dass sie alle Erneuerbaren einschließlich Wind-Offshore-Anlagen trifft. Neu ist auch, dass die vorrangige Maßnahme keine Vergütungskürzung ist, sondern hinten herum die Bedingungen verschlechtert werden.</p>
</div>
<p><strong>Wahltaktisches Manöver</strong></p>
<div>
<p>Auf der einen Seite ist sein Vorgehen geschickt. Je näher der Wahltermin kommt, desto näher rückt auch die Verkündung der EEG-Umlage für das nächste Jahr. Es kann gut sein, dass sie wieder steigen wird und die Strompreis- Diskussion neu beginnt. Zwar steigt die Umlage nicht durch den Photovoltaikzubau (pro Gigawatt installierter Leistung sind es im Prinzip nur noch rund 0,015 Cent pro Kilowattstunde höhere Umlagekosten), und er wird seinen Vorschlag vermutlich nicht durchsetzen können. Das scheint egal zu sein. Er kann behaupten, er habe etwas gegen die Strompreis-Steigerung machen wollen. Der FDP hat er so elegant eines ihrer Lieblingsthemen genommen.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Doch der Kollateralschaden, den er dafür akzeptiert oder vielleicht sogar will, ist groß. So kritisieren der Grünen-Politiker Hans-Josef Fell und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) zu Recht die verheerende Signalwirkung auf Investoren, wenn Einspeisevergütungen für Neuanlagen ausgesetzt und Bestandsanlagen-Betreiber gezwungen würden nachzuzahlen. Dem Minister schwebt bei Bestandsanlagen „eine geringe und vertretbare Vergütungskürzung“ vor, mit der er bis zu 300 Millionen Euro einnehmen will. „Damit würde all denen, die in den klimafreundlichen Umbau unserer Energieversorgung investieren, jegliche Planungssicherheit genommen“, sagt BEE-Präsident Dietmar Schütz.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Altmaier versprüht mit seiner „Sicherung“, die gleichzeitig den Vertrauensschutz in Frage stellt, weiter das Gift, das die Solarwirtschaft schon jetzt lähmt: Unsicherheit. Es ist zwar noch unklar, ob seine Vorschläge so in Recht gefasst werden können, dass sie auch vor dem Verfassungsgericht bestand hätten. Das werde jetzt allerorts evaluiert. „Wenn man aber zu dem Schluss kommt, dass das eine Möglichkeit ist, ist dem bisherigeren Geschäftsmodell für Solaranlagen der Boden entzogen“, sagt der leitende Mitarbeiter einer Kreditabteilung auf Anfrage. Sprich: die Kredite werden zaghafter vergeben, vielleicht auch gar nicht mehr, und die Eigenkapitalquoten steigen. Banker machen die Kreditbedingungen entsprechend der als sicher eingeschätzten Einnahmen. &#8220;Ob durch die vorgeschlagene Beteiligung der Betreiber an dieser Strompreis-Sicherung die Förderung nach dem EEG am Ende genauso unzuverlässig ist, wie Steuervergünstigungen“, erklärt Margarete von Oppen, Spezialistin für das Recht im Zusammenhang mit Erneuerbaren,“wird nur eine Bundesverfassungsgerichtsentscheidung zu Tage fördern&#8221;. Eine Frage ist jedoch, ob man für neue Anlagen überhaupt noch Vertrauensschutz einfordern kann, da jeder mitbekommen hat, dass an leitender Stelle die Sicherheit der Vergütungszahlung infrage gestellt wurde. Mit den Vorschlägen, kommentiert auch Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD), „nimmt der Bundesumweltminister den Zusammenbruch des gesamten Markts für erneuerbare Energien in Kauf“.</p>
<div>
<p>Wie konzeptionslos das Papier ist, zeigt ein Blick auf die Ursachen möglicher Strompreissteigerungen. Auf Seite drei seines Papiers heißt es zum einen: „Durch die sinkenden Börsenstrompreise könnte die EEG-Umlage selbst dann kräftig steigen, wenn der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien vollständig zum Stillstand käme.“ Zum anderen: „Auf Einspeisevergütungen für Neuanlagen entfallen (&#8230;) weniger als zehn Prozent der Umlage.“ Das eigentliche Problem hinter der jetzt noch steigenden Umlage ist die Methode, nach der sie berechnet wird. Die Umlage ergibt sich aus der Differenz der Einspeisevergütung und dem Börsenstrompreis. Je mehr Strom aus Erneuerbaren eingespeist wird, umso mehr sinken die Börsenstrompreise und die Umlage steigt durch die Differenzbildung. Altmaier löst also nicht das Problem der ungerechten Umlageberechnung, sondern doktert an den Symptomen herum.</p>
</div>
<p><strong>Eigenverbrauch im Visier</strong></p>
<div>
<p>Auch beim Eigenverbrauch zeigt sich, dass das Ziel fehlt. Der Umweltminister will dort den Hebel ansetzen, um eine „weitere Entsolidarisierung bestimmter Stromverbraucher“ zu verhindern. Hintergrund ist, dass gerade viele Solarfirmen darauf setzen, dass Betreiber den Solarstrom selber verbrauchen, damit Stromkosten sparen und dadurch ihre Anlagen finanzieren. Je größer der Eigenverbrauchsanteil ist, umso weniger beteiligen sich die entsprechenden Stromverbraucher an der Finanzierung der EEG-Umlage, was sich jetzt teilweise ändern soll. Das ist durchaus ein kritischer Punkt, der im übrigen auch die Industrien betrifft, die mit fossilen Energieträgern ihren eigenen Strom erzeugen und bisher keine Umlage zahlen. Doch Altmaiers Reaktion ist ein Schnellschuß, mit dem sich die Regierung gegen ihre eigene Politik richtet. Sie drängt die Verbraucher seit Jahren zu höherem Eigenverbrauch, erst mit einem Bonus, dann damit, dass nicht mehr 100 Prozent des erzeugten Solarstroms vergütet und Erzeugungsspitzen gekappt werden sollen, was das Netz entlastet. Die Solarbranche hat reagiert und Technologien, Speichersysteme und Geschäftsmodelle dafür entwickelt. Kaum fangen die Produkte an zu laufen, wirft Altmaier Knüppel zwischen die Beine.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Von Seiten der Erbeuerbaren-Branche und der Opposition ist es sicherlich begrüßenswert, dass Altmaier die  viel kritisierten Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen reduzieren und begrenzen will. Bisher zahlen diese eine stark reduzierte Umlage von nur 0,035 Cent pro Kilowattstunde. Ein Wert, der seit Einführung des EEG im Jahr 2000 nie gestiegen ist, obwohl die Börsenstrompreise dank der Erneuerbaren stark gesunken sind und diese Betriebe davon stark profitiert haben. Außerdem schlägt der Umweltminister vor, die begünstigte Gesamtstrommenge zu deckeln.</p>
</div>
<div>
<p>Doch dass in den Vorschlägen des Umweltministers für jede Interessensgruppe etwas dabei ist, was sie begrüßen kann, ändert nichts an der Konzeptionslosigkeit. Auch wenn ein Altmaier seine Politik nicht nach Jubelrufen von einer Seite ausrichten darf. Der Umkehrschluss ist ebenfalls falsch, er tut allen etwas weh und deswegen mache er es richtig.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Die <a title="Begriff wird im Glossar erklärt" href="http://www.photovoltaik.eu/modultest/glossar/?tx_sbakronymmanager_pi1%5Bpseudo%5D=true#sbakronymmanager14">Bewertung</a> von Altmaiers Vorschlägen durch Umweltverbände ist dementsprechend auch mehr als negativ. „Er darf die Strompreisdebatte nicht missbrauchen, um das Ausbautempo der erneuerbaren Energien zu bremsen“, sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Aus seiner Sicht versucht Altmaier, das EEG auszuhöhlen. „Die Vorschläge gehen an den energiepolitischen Notwendigkeiten vorbei und stehen im Widerspruch zu Altmaiers Beteuerungen, die Energiewende zu einem Erfolgsprojekt machen zu wollen“, ergänzt BEE-Präsident Dietmar Schütz.</p>
</div>
<p><strong>Strompreisdebatte kratzt nur an der Oberfläche</strong></p>
<div>
<p>Man kann es nicht oft genug schreiben: Die Strompreisdebatte kratzt sowieso nur an der Oberfläche. Der Strompreis ist vom Jahr 2000 bis heute nach einer Analyse des Fraunhofer-ISE um 13 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Die EEG-Umlage macht also nicht einmal die Hälfte aus. Von den 5,277 Cent Umlage sind außerdem nur gut 2 Cent die reinen Förderkosten für die Erneuerbaren. 1,22 Cent kosten die Privilegien für die stromintensiven Industrien. 0,67 Cent müssen dieses Jahr bezahlt werden, weil letztes Jahr zu wenig umgelegt wurde. Ohne diese Steigerung, ohne die Steigerung bei den Industrieprivilegien, ohne die Steigerung für die sogenannte Liquiditätsreserve wäre die Umlage 2013 kaum höher als 2012. Außerdem macht der Strom nur einen kleineren Teil der Energiekosten eines Haushalts aus. Die Preissteigerungen für Heizöl, Gas und Benzin haben in den letzten Jahren viel stärker zugeschlagen.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Da bleibt die Frage, wo Altmaier hinwill. Er hat in der Vergangenheit sein politisches Schicksal mit dem Gelingen der Energiewende verknüpft. Doch wie will er die Energiewende schaffen, wenn er den Ausbau der Erneuerbaren nicht lenkt, sondern bremst? Und in dem er die Industrie, die diese Energiewende umsetzen muss, mit solche Vorschlägen dermaßen schwächt? Er verkündete erst kürzlich auf dem Neujahrsempfang des BEE, dass beim Netzausbau die Bürger beteiligt werden, anders als es beim Ausbau der Photovoltaik der Fall gewesen sei. Altmaier übersieht dabei, dass gerade der Ausbau der Photovoltaik von Bürgern, und nicht von großen Konzernen bezahlt wurde. Mit seinem jetzigen Vorstoß macht er die Investitionen so unsicher, dass Banken sich schwerer tun, sie zu finanzieren, und sie wirklich nur noch von Konzernen mit einem ausreichenden Risikopuffer und einer für die Bank ausreichenden Bonität gestemmt werden können. Seine Handlungen erschweren gerade die Energie in Bürgerhand.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Dabei bestehen berechtigte Zweifel, dass Unternehmen die für die Energiewende nötigen Investitionen überhaupt stemmen können. Fossile Kraftwerke haben vergleichsweise geringe Investitionskosten und hohe laufende Kosten für Brennstoffe. Solar- und Windkraftanlagen haben hohe Investitionskosten und fast keine laufenden Kosten, was zu einem deutlich höheren Kapitalbedarf führt.  „Wenn wir 200 Gigawatt mit Investitionskosten von 1000 Euro pro Kilowatt rechnen, dann wären das etwa 200 Milliarden Euro“, sagte Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik in Berlin im September (siehe photovoltaik 09/2012). „Die großen Energieversorger sind gar nicht willens und vermutlich auch gar nicht in der Lage, diese Investitionen in vergleichsweise kurzer Zeit zu tätigen, der Einfamilienhausbesitzer schon.“</p>
</div>
<p>Quelle: photovoltaik.eu <a href="http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/meinung--altmaiers-steilvorlage-fr-rot-grn_100010165/#ixzz2JdE9zZ7q ">Hier weiterlesen</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/strompreis-bremse-nennen-wir-es-ausbau-bremse.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rekordschmelze im Nordpolarmeer</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/rekordschmelze-im-nordpolarmeer.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/rekordschmelze-im-nordpolarmeer.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 14:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2362</guid>
		<description><![CDATA[So wenig Eis wie nie zuvor Noch nie zuvor schmolz das Eis im Nordpolarmeer stärker als in diesem Sommer. Nun geht es auf den tiefsten Wert seit Anfang der Aufzeichnungen durch Satellitenaufnahmen 1979 zurück –  ein Ende ist noch nicht &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/rekordschmelze-im-nordpolarmeer.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Energiebedarf" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/eisbaer.jpg', '504', '273')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/eisbaer.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a><strong>So wenig Eis wie nie zuvor</strong></p>
<p>Noch nie zuvor schmolz das Eis im Nordpolarmeer stärker als in diesem Sommer. Nun geht es auf den tiefsten Wert seit Anfang der Aufzeichnungen durch Satellitenaufnahmen 1979 zurück –  ein Ende ist noch nicht in Sicht.<br />
Forscher haben jetzt im Auftrag der Weltnaturschutzunion (IUCN) die 100 am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten der Erde auf <a title="IUCN-Bericht: Priceless or Worthless?" href="http://viewer.zmags.com/publication/44234ae6#/44234ae6/1" target="_blank">einer Liste</a> (&#8220;Priceless or worthless?&#8221;) zusammengefasst.<br />
<span id="more-2362"></span></p>
<p><strong>Über die Eisschmelze im Nordpolarmeer haben sich US-Forscher alarmiert gezeigt. Die Fläche der Arktis erreicht mit nur noch 4,1 Millionen Quadratkilometern einen neuen Tiefstwert. Dies geht aus Messungen des US-Schnee- und Eis-Datenzentrums an der Universität von Colorado hervor. Somit sind das fast 70.000 Quadratkilometer weniger als im September 2007, dem bis dato Niedrigrekord. Wissenschaftler in Boulder erklärten, dass die Starke Schmelze ein „starkes Signal“ für die langfristige Klimaerwärmung sei.</strong></p>
<p><strong>Zudem erwarten die Forscher, dass in den verbleibenden Sommerwochen die Fläche weiter schmelzen wird. Des Weiteren sei es auffällig, dass &#8211; anders als 2007, als alle meteorologischen Bedingungen für eine starke Schmelze verein gewesen seien – dieser Sommer keine Besonderheiten bis auf einen Sturm Anfang August aufweise, so Mark Serreze, Direktor des Datenzentrums.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die Erderwärmung begünstigt eine geringere Eisausdehnung, da weniger Sonnenlicht vom Eis reflektiert wird und somit mehr Hitze im Ozean gespeichert werden kann. Zu einem weiteren Schmelzen des Polareises kann wiederum die globale Erdwärmung führen. Die arktische Eisbedeckung betrug Anfang der 1980er Jahre noch ca. sieben Millionen Quadratkilometer. In den letzten Jahren wurden vermehrt Hitzerekorde vernommen. So zählten 13 der letzten 15 Jahre zu den Wärmsten seit Einführung der Messungen überhaupt.</strong></p>
<p>Quelle Foto Greenpeace Germany.SavetheArctic.org</p>
<p>Forscher haben jetzt im Auftrag der Weltnaturschutzunion (IUCN) die 100 am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten der Erde auf <a title="IUCN-Bericht: Priceless or Worthless?" href="http://viewer.zmags.com/publication/44234ae6#/44234ae6/1" target="_blank">einer Liste</a> (&#8220;Priceless or worthless?&#8221;) zusammengefasst. &#8220;Alle hier gelisteten Arten sind einzigartig und unersetzlich, wenn sie verschwinden, kann kein Geld der Welt sie zurückholen&#8221;, warnt Ellen Butcher von der Zoological Society of London (ZSL), eine Co-Autorin der Liste.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/rekordschmelze-im-nordpolarmeer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit der Sonne liften</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/mit-der-sonne-liften.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/mit-der-sonne-liften.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 14:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2920</guid>
		<description><![CDATA[Während man für Unterkünfte in Wintersportgebieten wie Berghütten und Hotels schon etwas länger die Vorteile einer eigenen Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien erkannt hat, blieben diese in Bezug auf die Möglichkeiten des Transportwesens von Ski- und Snowboardfahrern bis dato weitestgehend unbeachtet. Doch diese &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/mit-der-sonne-liften.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Vision2050" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/skilift_tenna.png', '555', '291')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/skilift_tenna.png" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a></p>
<p>Während man für Unterkünfte in Wintersportgebieten wie Berghütten und Hotels schon etwas länger die Vorteile einer eigenen Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien erkannt hat, blieben diese in Bezug auf die Möglichkeiten des Transportwesens von Ski- und Snowboardfahrern bis dato weitestgehend unbeachtet.</p>
<p>Doch diese Ansicht hat sich seit 2008 und vor allem im Jahr 2012 in eine erfreuliche Richtung entwickelt. Mittlerweile gibt es in einigen wenigen Skigebieten in Österreich und der Schweiz die Möglichkeit per Solarlift den Berg hinaufbefördert zu werden.<span id="more-2920"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Sonnenlift” SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental<br />
</strong>So etwa im österreichischen Brixental in Tirol, wo bereits seit 2008 der so genannte “Sonnenlift” in Betrieb genommen wurde. Dieser 205 Meter lange Seilzug-Kleinskilift wird ausschließlich mit Solarenergie betrieben und kann rund 900 Personen pro Stunde befördern, ohne dabei CO2 zu produzieren. Die rund 60.000 Euro teure Photovoltaik-Anlage mit einer 113 Quadratmeter großen Kollektorfläche erzeugt pro Jahr circa 12.000 Kilowattstunden, wovon der Schlepplift im Winter nur etwa 9.000 verbraucht. Der Rest wird in das öffentliche Stromnetz gespeist. Auch im Falle von Schlechtwetter hat die Anlage genug Energie gespeichert um ausschließlich solar betrieben zu werden.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/01/1267459330D_KAM_001430_Solarlift.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2921" title="1267459330D_KAM_001430_Solarlift" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/01/1267459330D_KAM_001430_Solarlift.jpg" alt="" width="555" height="416" /></a> <strong>“Solarskilift” Genossenschaft Tenna</p>
<p></strong>In Tenna, einem kleinen Dörfchen auf 1.650 Metern Höhe im Graubündner Safiental arbeitet ein Skilift seit 2011 ebenfalls mit Sonnenenergie. Rund 90.000 kwh Strom pro Jahr produziert der etwa 460 m lange Schlepplift mithilfe einer raffinierten Konstruktion direkt auf der Liftanlage. Die über dem Zugseil angebrachten Solar-Wings, richten sich nach dem Lauf der Sonne aus. Und weil sie beweglich sind, stört auch Schneefall nicht: Ein Kippen per Fernbedienung, und der Schnee rutscht einfach ab. Dafür gab es übrigens den <a title="http://www.blick.ch" href="http://www.blick.ch/news/schweiz/schweizerische-umweltstiftung-zeichnet-solarskilift-tenna-aus-id1881681.html" target="_blank">Schweizer Umweltpreis</a>.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/01/skilift_tenna.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2922" title="skilift_tenna" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/01/skilift_tenna.png" alt="" width="555" height="291" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Erste Photovoltaik-Sesselbahn der Welt</strong></p>
<p>Seit 2012 hat Österreich einen zweiten von Photovoltaik gespeisten Skilift in Betrieb. Die so genannte “Hüttenkopfbahn” im Ski- und Wintersportgebiet Golm in Vorarlberg hat sich die günstige Ausrichtung des Berges und die vielen Sonnenstunden am Golm zu Nutze gemacht. An Stelle des seit 1986 bestehenden 2-er Sesselliftes wurde in knapp 4 Monaten Bauzeit eine neue kuppelbare 6-er Sesselbahn mit integrierter Photovoltaik-Anlage errichtet. Die Talstation, die Bergstation sowie der so genannte Sesselbahnhof der Hüttenkopfbahn sind mit 312 m<sup>2 </sup>Photovoltaik-Modulen und drei SMA-Wechselrichtern (2x SunnyBoy 5000 und 1x SunnyBoy 3000) ausgestattet. Die 1.341 m lange Sesselbahn verbraucht bei rund 1.000 Betriebsstunden im Jahr ungefähr 180.000 Kilowattstunden Strom. 60.000 Kilowattstunden liefert in Zukunft die integrierte Photovoltaikanlage, was in etwa dem Jahresverbrauch von 15 Einfamilienhäusern entspricht. Somit wird auf der neuen Hüttenkopfbahn jeder dritte Gast mit Sonnenenergie befördert.</p>
<p><a href="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/01/Bergstation-Huettenkopfbahn-mit-Photovoltaikmodulen_neu.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2923" title="Bergstation-Huettenkopfbahn-mit-Photovoltaikmodulen_neu" src="http://www.solarladen.de/wp-content/uploads/2013/01/Bergstation-Huettenkopfbahn-mit-Photovoltaikmodulen_neu.jpg" alt="" width="555" height="370" /></a>Illwerke Tourismus Geschäftsführer Werner Netzer: <em>„Mit diesem weltweit einzigartigen Projekt können wir am Golm einen wichtigen Beitrag und Impuls zum klimafreundlichen und nachhaltigen Energieeinsatz im alpinen Tourismus leisten.“</em></p>
<p><strong>Erster Skilift der Welt war auch ein Öko-Lift</strong></p>
<p>Neben den aktuellen Beispielen, soll aber auch der erste Skilift der Welt nicht unerwähnt bleiben: Die so genannte <em>“kontinuierliche Drahtseilbahn mit Anhängevorrichtung für Rodler und Skiläufer”</em> wurde nämlich schon damals ganz umweltfreundlich mit Wasserkraft über ein Mühlrad angetrieben. <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Winterhalder" target="_blank">Robert Winterhalder</a> (* 26. September 1866; † 1932), Bauer und Gastwirt, nahm sie am 14. Februar 1907 in Schollach bei Eisenbach im Hochschwarzwald in Betrieb. Sie maß eine Länge von 280 m über eine Höhendifferenz von 32 m. Zwischen die zwei Umlaufräder an Tal- und Bergstation spannte er über fünf Holzmasten hinweg ein Endlosseil, an das speziell geformte Zangen mit Aufzugsvorrichtungen für die Fahrgäste geklemmt waren. Leider wurde die Liftanlage im Verlauf des Ersten Weltkrieges zum Zwecke der Rohstoffgewinnung abgebaut.</p>
<p><strong>Eine Signalwirkung</strong></p>
<p>Die umweltfreundlichen Skilifte sind zwar nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung – aber einer mit großer Signalwirkung, vor allem in Hinblick auf nachhaltigen Tourismus. Natürlich handelt es sich hierbei nur um einen geringen Anteil des Verbrauchs eines großen Liftnetzes oder gar eines ganzen Skigebietes, aber die aufgezeigten Lösungen zeigen einen möglichen Weg in die Zukunft. Gerne auch für andere Skigebiete.<br />
Weiterführende Links<br />
<a href="http://www.skiwelt.at/">http://www.skiwelt.at<br />
</a><a href="http://www.skilift-tenna.ch/">http://www.skilift-tenna.ch<br />
</a><a href="http://www.golm.at/winter.htm">http://www.golm.at</a></p>
<p>Quelle: sma-sunny.com <a title="zum Artikel" href="http://www.sma-sunny.com/2012/12/17/mit-der-sonne-liften/">Zum Originalartikel</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/mit-der-sonne-liften.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jetzt Einspeisemanagement auch für kleine Anlagen beachten</title>
		<link>http://www.solarladen.de/news/jetzt-einspeisemanagement-auch-fur-kleine-anlagen-beachten.html</link>
		<comments>http://www.solarladen.de/news/jetzt-einspeisemanagement-auch-fur-kleine-anlagen-beachten.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 11:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solarladen.de/?p=2915</guid>
		<description><![CDATA[Kleine Photovoltaik-Anlagen müssen ab 2013 Leistung auf 70 Prozent reduzieren oder am Einspeisemanagement teilnehmen. Betroffen sind Solarstrom-Anlagen bis 30 Kilowatt aus dem Jahr 2012 und alle Neuanlagen. Der Jahreswechsel bringt für viele Bürger mit Solarstrom-Anlagen und alle Solarinteressierte, die über &#8230; <a href="http://www.solarladen.de/news/jetzt-einspeisemanagement-auch-fur-kleine-anlagen-beachten.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Vision2050" href="javascript:popupMedia('http://www.solarladen.de/images/kleine_anlagen.jpg', '887', '585')"><img style="margin-right: 5px;" src="http://www.solarladen.de/images/kleine_anlagen.jpg" alt="" width="207" height="130" align="left" border="0" /></a>Kleine Photovoltaik-Anlagen müssen ab 2013 Leistung auf 70 Prozent reduzieren oder am Einspeisemanagement teilnehmen. Betroffen sind Solarstrom-Anlagen bis 30 Kilowatt aus dem Jahr 2012 und alle Neuanlagen.</p>
<p>Der Jahreswechsel bringt für viele Bürger mit Solarstrom-Anlagen und alle Solarinteressierte, die über die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage nachdenken, eine Neuerung.</p>
<p><span id="more-2915"></span></p>
<p>Der Jahreswechsel bringt für viele Bürger mit Solarstrom-Anlagen und alle Solarinteressierte, die über die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage nachdenken, eine Neuerung. Darauf weist der Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) hin. Ab dem 1. Januar 2013 müssen alle Photovoltaik-Anlagen in Deutschland am gesetzlich vorgeschriebenen Einspeisemanagement teilnehmen. Die Regelung gilt für sämtliche neuen Photovoltaik-Anlagen und auch für die rund 150.000 Solarstrom-Erzeuger, die im Jahr 2012 eine kleine Photovoltaik-Anlage installiert haben. Für letztere endet zum Jahreswechsel die Übergangsfrist, erinnert der BSW-Solar.</p>
<p>Die Betreiber dieser kleinen Solarstrom-Anlagen können wählen zwischen Einspeisemanagement oder einer Begrenzung auf 70 Prozent der Anlagenleistung. „Die Entscheidung hängt von den Umständen im Einzelfall ab, zum Beispiel von den Anforderungen der Netzbetreiber“, erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Auch wenn die Entscheidung auf die Kappung der Anlage fällt, muss Solarstrom nicht zwangsläufig ungenutzt verpuffen, so Körnig: „Es sind ausgereifte Lösungen wie intelligente Steuertechnik und Speichertechnologie auf dem Markt, mit denen sich der überschüssige Solarstrom nutzen lässt und zugleich die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden.“</p>
<p>Was bedeutet die Gesetzeslage für Solarinteressierte und Anlagenbetreiber? Was muss bei der Entscheidung bedacht werden? Der BSW-Solar beantwortet die wichtigsten Fragen und gibt Tipps für die Umstellung und für die Neuanschaffung:</p>
<p>1. Zunächst ist zu klären, ob die Photovoltaik-Anlage von dem Gesetz betroffen ist. Für alle kleinen Photovoltaik-Anlagen (bis 30 Kilowatt), die bis Ende 2011 in Betrieb gegangen sind, ändert sich nichts. Bei kleinen Photovoltaik-Anlagen aus dem Jahr 2012 endet jetzt die Schonzeit. Ab dem 1. Januar 2013 unterliegen auch sie der Regelung. Wird der Betreiber einer solchen Anlage nicht aktiv, setzt er die Vergütung des Solarstroms nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aufs Spiel. Neue Solarstrom-Systeme, die nach dem Jahreswechsel installiert werden, müssen diese gesetzlichen Vorgaben ebenfalls erfüllen.</p>
<p>2. Wer eine Photovoltaik-Anlage nach dem 1. Januar 2013 neu in Betrieb nehmen will, sollte schon bei der Anschaffung mit dem Fachbetrieb über die verschiedenen Möglichkeiten sprechen. Je nach Variante könnte die Wahl der einzelnen Komponenten des Solarsystems anders ausfallen. Zum Beispiel könnte ein Wechselrichter gewählt werden mit erhöhtem Leistungsspektrum oder ein Batteriespeicher angeschafft werden.</p>
<p>3. Die Entscheidung Einspeisemanagement oder Abregelung ist nicht endgültig. Das Gesetz sieht die Möglichkeit vor, dass Besitzer der Photovoltaik-Anlage ihren Entschluss zu einem späteren Zeitpunkt wieder rückgängig machen können. Sinnvoll könnte dies zum Beispiel sein, wenn Netzbetreiber derzeit noch auf sehr teure Fernabschaltgeräte bestehen. Sollten die Kosten für diese Geräte sinken, kann der Solarstromer später auf Einspeisemanagement umstellen.</p>
<p>4. Fällt die Entscheidung auf das Einspeisemanagement, muss eine Art Fernsteuerung installiert werden, mit der der Netzbetreiber bei Bedarf die Stromeinspeisung der Photovoltaik-Anlage reduzieren kann. Der Installationsfachbetrieb weiß, welche technischen Anforderungen der Netzbetreiber vor Ort stellt – die mehr als 900 Verteilnetzbetreiber haben zum Teil sehr unterschiedliche Vorstellungen. Allein die Kosten für den sogenannten Rundsteuerempfänger schwanken zwischen 0 und 600 Euro. Auf Basis der jeweiligen Vorgaben kann der Installateur ein Angebot erstellen. Da die Anlagenleistung nur in wenigen seltenen Fällen durch den Netzbetreiber reduziert werden dürfte, werden sich bei dieser Variante die Einnahmeausfälle durch nicht eingespeisten Strom in Grenzen halten.</p>
<p>5. Für das Abregeln der Leistung auf 70 Prozent sollte sich entscheiden, wer eine Photovoltaik-Anlage betreibt, die bauartbedingt nicht die volle Leistung erbringen kann – etwa weil die Module auf der Ost- und Westseite des Daches angebracht sind oder weil die Anlage ungünstig verschattet wird. Wenn nicht die komplette Modulfläche beschienen wird, kann eine solche Anlage nicht die volle Leistung erzielen. Daher kommt es in diesen Fällen bei der Wahl der 70-Prozent-Abregelung in der Regel nicht zu zusätzlichen Ertragsverlusten.</p>
<p>6. Die weit überwiegende Zahl der Photovoltaik-Anlagen ist heute mehr oder weniger direkt nach Süden ausgerichtet, sodass bei einer einfachen harten Kappung auf 70 Prozent der Anlagenleistung Ertragsverluste zu erwarten sind. Die Kappung erfolgt durch die Änderung der Software-Einstellung am Wechselrichter. Das ist ein preiswerter Eingriff, der jedoch bei nach Süden ausgerichteten Anlagen die höchsten Ertragsverluste bringt. Beispiel: Die Photovoltaik-Anlage hat eine Nennleistung von 10 Kilowatt. Der Wechselrichter regelt bei maximal 7 Kilowatt ab – selbst wenn die Photovoltaik-Anlage angesichts der Sonneneinstrahlung mehr Strom produzieren könnte. Wie groß die Verluste sind, hängt vom jeweiligen Standort ab. Netzbetreiber gehen über das Gesamtjahr von einer Ertragsminderung im unteren einstelligen Prozentbereich aus.</p>
<p>7. Die gesetzlichen Anforderungen können auch mit einer intelligenten Form der 70-Prozent-Abregelung eingehalten werden. Dabei wird Solarstrom verbraucht, anstatt ihn ungenutzt verpuffen zu lassen. Das ist möglich, weil das Gesetz lediglich eine Reduzierung der Leistung am Netzanschlusspunkt vorsieht – nicht eine Reduzierung der Leistung am Modul oder Wechselrichter. Mittels intelligenter Steuertechnik kann der Stromverbrauch im Haus an die Solarstrom-Produktion angepasst werden: Wenn die Photovoltaik-Anlage mehr als 70 Prozent der Nennleistung erzeugt, wird zum Beispiel in der Waschmaschine gestartet oder Strom in der Batterie gespeichert. Die Vorteile: Der Eigenverbrauch wird erhöht, teurer Strombezug aus dem Netz zurückgefahren und zugleich Ertragsverluste vermieden.</p>
<p>8. Egal, ob die Entscheidung auf das Einspeisemanagement oder die 70-Prozent-Abregelung fällt – es entstehen immer Kosten. Bei im Jahr 2013 neu installierten Photovoltaik-Anlagen sind dies Teile der Anschaffungskosten, die über die normale Abschreibung steuerlich geltend gemacht werden können. Bei im Jahr 2012 in Betrieb genommenen Anlagen dürften die nachträglich entstandenen Kosten im Rahmen der üblichen Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden können.</p>
<p>9. Für die nächsten Schritte empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit dem Fachinstallateur. Dieser kennt sich mit den technischen Anforderungen des jeweiligen Netzbetreibers aus und kennt die Photovoltaik-Anlage. Mit diesem Wissen kann er Lösungsmöglichkeiten vorschlagen und eine Kostenabschätzung vorlegen.</p>
<p>Quelle:photovoltaik.eu<br />
<a title="Hier weiterlesen" href="http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/jetzt-einspeisemanagement-auch-fr-kleine-anlagen-beachten_100009905/">Lesen Sie den ganzen Artikel</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solarladen.de/news/jetzt-einspeisemanagement-auch-fur-kleine-anlagen-beachten.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
<!-- ad -->